Himmel! So sieht der Sommeranfang bei uns aus

Nordoberpfalz. Der meteorologische Sommer beginnt am Samstag. Doch von Sonne und Wärme keine Spur. Es wird aus Kübeln schütten und es wird vergleichsweise frisch. Aber es gibt Hoffnung.

Ergiebiger Dauerregen ist zum meteorologischen Sommeranfang angesagt. Foto: Pixabay/Diego Torres

Der Regenschirm ist zum Abtrocknen aufgespannt, am Himmel hängen mächtige graue Wolken und selbst die Quecksilbersäule im Thermometer hat sich verkrümelt. Wenn man es nicht besser wüsste, man könnte es kaum glauben: Am 1. Juni startet der Sommer, zumindest meteorologisch. Und drei Wochen später kündigen bereits die Johannisfeuer die Sommersonnenwende an. Danach werden die Tage auch schon wieder kürzer.

Ein Tief macht sich breit

Den Start in die (vermeintliche) warme, sonnige Jahreszeit, den hat man sich bestimmt ganz anders vorgestellt. Ein Tief liegt über Deutschland und hat, wie es aussieht, keine große Lust, so schnell zu verschwinden. Und es hat jede Menge Regen im Gepäck. Am Samstag und Sonntag werden in der Region ergiebige Niederschläge mit bis zu 50 Liter pro Quadratmeter erwartet. Die Gefahr ist groß, dass Bäche und Flüsse über die Ufer treten.

Verregnet und kühl

Die Temperaturen? Sie rauschen Tag für den Tag immer weiter in den Keller. Werden am Donnerstag in Tirschenreuth noch 17 und in Neustadt/WN, Amberg und Schwandorf 19 Grad gemessen, sind es am Samstag nur mehr mickrige 13 bis 14 Grad. Und es schüttet wie aus Kübeln. Absolut verregnet ist der Sonntag bei ähnlich kühlen Temperaturen. Auch zum Start in die neue Woche sollte man den Regenschirm immer griffbereit haben.

Sommer am zweiten Juni-Wochenende?

Ab Mitte der kommenden Woche mehren sich aber die Anzeichen, dass es so etwas wie den Sommer doch noch gibt. Mt den Temperaturen geht es kontinuierlich aufwärts. Am Mittwoch könnten 19 Grad drin sein. Und am zweiten Juni-Wochenende stehen die Chancen gut, dass dann endlich die 20-Grad-Marke geknackt wird. Möglicherweise kann Samstag, 8. Juni, sogar als Sommertag verbucht werden.

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