Hospizzentrum steht jetzt auf Stiftungsbeinen

Neustadt/WN. Jetzt wurde die Förderstiftung Hospizzentrum aus der Taufe gehoben. Vertreter des Malteser-Hilfsdienstes und der Sparkasse Oberpfalz Nord unterzeichneten die Gründungsurkunde im Hospizzentrum Neustadt/WN

Dieter Landgraf, Barbara Faltenbacher, Tanja Herzer, Ludwig Zitzmann, Susanne Wagner, Michaela Hutzler, Dr. Frank Becker, Hans-Jörg Schön, Martin Helgert und Claudia Schell (von links) bei der Übergabe der Urkunden. Foto: Johann Adam

Ab sofort kann die Stiftungstätigkeit aufgenommen werden. Gründungsstifterin der nichtselbständigen Stiftung ist die Hospiz Sankt Felix, Neustadt/W. Es ist eine Unterstiftung unter dem Dach der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Oberpfalz Nord.

Dank an die Sparkasse

Die Diözesangeschäftsführerin Michaela Hutzler begrüßte die Vertreter der Sparkasse und freute sich über die Gründung der Stiftung zum Wohle der Menschen. Sie dankte den Vertretern der Sparkasse mit ihrem Vorstandsvorsitzenden Ludwig Zitzmann an der Spitze. „Die Menschen in diesem Raum brennen für die Hospiz“, erklärte sie. Ludwig Zitzmann erzählte, dass er aus eigener Erfahrung die Arbeit der Hospitz kenne. Seine Bewunderung der Menschen, die diese Arbeit leisten, sei deshalb sehr groß.

Den Menschen eine würdiges Leben bereiten

Die Leiterin des Hospizzentrum Sankt Felix, Susanne Wagner, erläuterte die Arbeit, die für die Menschen stationär oder ambulant geleistet wird. Durch die Hospitzarbeit soll den Menschen ein würdiges Leben bereitet werden. Die Vertreter der Sparkasse Hans-Jörg Schön, Martin Helgert und Claudia Schell erklärten die Abläufe bei einer Stiftungsgründung und wie die Stiftungsgemeinschaft und die Beratung der Stiftungswilligen funktioniert. Eine Stiftung garantiert, im Gegensatz zu einer Spende, eine dauerhafte Unterstützung.

Stiftungserträge gehen an Hospiz

Die Erträge der Stiftung gehen sowohl an das stationäre Hospiz Sankt Felix als auch an den ambulanten Hospizdienst des Malteser Hilfsdienst e. V. Gemeinsam haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen und deren Angehörige in der nördlichen Oberpfalz ganzheitlich auf dem letzten Lebensweg zu begleiten. Oberstes Ziel ist es dafür zu sorgen, dass niemand den letzten Weg allein gehen muss, die bestmögliche Lebensqualität und eine Versorgung in Würde erfährt.

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