InformatikCamp4Girls an der OTH Amberg-Weiden: Zukunft programmieren und IT erleben

Amberg. Mädchen im Alter von 13 bis 18 Jahren haben von 16. bis 18. Juli die Gelegenheit, in die faszinierende Welt der Informatik einzutauchen. Das kostenlose InformatikCamp4Girls an der OTH Amberg-Weiden bietet zum zweiten Mal die einzigartige Möglichkeit, in entspannter und inspirierender Atmosphäre die vielfältigen Facetten der Informatik kennenzulernen – und das ganz ohne Vorkenntnisse.

Im 3D-Druck-Workshop bauen die Mädchen bunt blinkende und programmierbare LED-Lichtorgeln. Foto: Wiesel/OTH Amberg-Weiden

Die Organisatoren haben verschiedene Workshops vorbereitet, in denen die Teilnehmerinnen ihre eigene künstliche Intelligenz trainieren, Minispiele am PC programmieren oder 3D-Modelle erstellen und drucken können. Expertinnen und Experten der Fakultät EMI (Elektrotechnik, Medien und Informatik) stehen bereit, um die Teilnehmerinnen Schritt für Schritt in die Programmiersprache Python einzuführen und bei Fragen zu unterstützen.

Stimmen der Teilnehmerinnen

Eine Teilnehmerin des letztjährigen InformatikCamp4Girls erzählt: „Ich finde den Kurs total cool, mit anderen Leuten zusammenzuarbeiten, die sich wirklich auskennen in dem Bereich und uns weiterhelfen. Nach fünf Minuten habe ich schon neue Freundschaften geschlossen! Wir machen echt coole Sachen zwischendurch. Das macht Spaß.“ Die Bedeutung von Computerkenntnissen wird auch von den Girls’Day-Teilnehmerinnen betont: “Das ist sehr wichtig für die Zukunft, das brauchen wir. Deshalb finde ich es gut, dass das hier angeboten wird.”

Abwechslungsreiches Programm

Neben den spannenden Workshops erwartet die Schülerinnen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Dazu gehören ein Besuch im Siemens Besucherzentrum THE IMPULSE, ein Persönlichkeitsworkshop, das Eat & Ask Netzwerktreffen mit erfolgreichen IT-Absolventinnen sowie ein gemeinsamer Bowlingabend mit Pizza.

Am ersten Tag starten alle Teilnehmerinnen gemeinsam mit einem Workshop zur Programmiersprache MicroPython. Diese leicht zu erlernende Sprache ist ideal für den Einstieg in die Softwareentwicklung. Mit einem Farb-LED-Ring und einem Mikrocontroller lernen die Teilnehmerinnen Schritt für Schritt die Grundkonzepte des Programmierens kennen und entwickeln kleine Anwendungen und Spiele, die sie anschließend mit nach Hause nehmen können.

Doch damit nicht genug: Gleich nach dem Mittagessen haben die Mädchen die Möglichkeit, das Siemens Besucherzentrum THE IMPULSE zu besichtigen.

Weiter geht es mit den Workshops

Am nächsten Tag entscheiden sich die Teilnehmerinnen für eine von zwei Workshop-Reihen, die am dritten Tag fortgesetzt werden:KI-Training: Hier trainieren die Mädchen ihre eigene künstliche Intelligenz an Computern und finden heraus, was man mit KI alles machen kann. 3D-Druck-Workshop: Die Teilnehmerinnen erhalten einen Einblick in die faszinierende Welt des „Rapid Prototyping“. Sie konstruieren eigene 3D-Modelle und bereiten diese für den Druck vor.

Der dritte Tag knüpft an die Aufgaben des Vortages an, und die Teilnehmerinnen vertiefen ihre Kenntnisse:

  • Entwicklung von PC-Spielen: Ausgestattet mit dem Wissen aus dem KI-Training lernen die Mädchen, eigene Spiele mit Animation, Steuerung, Sound und Grafik zu entwickeln.
  • Fortsetzung des 3D-Druck-Workshops: Die Mädchen setzen ihre Modelle um und bauen gemeinsam bunt blinkende und programmierbare LED-Lichtorgeln, die sie mit nach Hause nehmen können.

Jetzt anmelden!

Die Teilnahme am InformatikCamp4Girls ist kostenlos, aber die Plätze sind begrenzt. Weitere Informationen gibt es hier oder unter der Telefonnummer 0961 / 382-1272 und per E-Mail an j.michalska@oth-aw.de.

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