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Integration von Neubürgern im Landkreis wird fortgesetzt

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Tirschenreuth. Seit zwei Jahren fördert das Innenministerium die Stelle eines Integrationslotsen. Im Landkreis Tirschenreuth nimmt diese Aufgaben David Runschke aus Wildenreuth wahr.

Integrationslotse David Runschke (rechts) erläuterte Landrat Roland Grillmeier seine künftigen Arbeitsschwerpunkte zur Integration von Neubürgern im LandkreisFoto: Walter Brucker/Landratsamt Tirschenreuth

Er hat bereits zahlreiche Veranstaltungen mit den Ehrenamtlichen Helfern durchführen können und hat sie in ihrer unverzichtbaren Arbeit begleitet, Strukturiert wurde auch die Flüchtlings- und Migrationsarbeit mit den hauptamtlichen Beratern im Landkreis. Die Pandemie hat diese erfolgreiche Arbeit leider deutlich gebremst, so dass die Unterstützung der Ehrenamtlichen vorrangig in Einzelgesprächen stattfinden musste.

Projekt mit 80 Prozent gefördert

Mit Blick auf die Wichtigkeit der Arbeit hat sich das Landratsamt beim Staatsministerium des Inneren erfolgreich um eine Weiterführung dieses Projektes bemüht und für die nächsten drei Jahre von 2021 bis 2023 eine weitere Förderung von 80 Prozent zugesagt bekommen.

Der Integrationslotse wird seinen Fokus künftig darauf legen, weiter Ehrenamtliche für die Begleitung Neuzugewanderter zu gewinnen. Gemeinsam mit der Lebenshilfe wurde unter anderem dafür vom Landratsamt auch bereits eine Ehrenamtsbörse eingeführt. Ebenso sollen die bereits hier lebenden Neuzugewanderten in die Ehrenamtsstrukturen eingebunden werden. Migrantische Interessen können dadurch leichter an die richtigen Ansprechpartner gebracht werden; auch bekommen dadurch migrantischen Gemeinschaften ein Gesicht und sind selbst ansprechbar.

Nach Kräften unterstützen

„Als Integrationslotse werde ich die Ehrenamtlichen in ihren Bedürfnissen und Wünschen nach Kräften unterstützen und als Koordinator zwischen Landratsamt, Kommunen, hauptamtlichen Beratungsstellen und ehrenamtlichen Begleitern wirken“, so Runschke.

Landrat Grillmeier: „Ich freue mich, dass diese Arbeit mit David Runschke weitergeführt werden kann und vor allem, dass wir für die Projektdauer von drei Jahren eine verlässliche Förderung erhalten.“

Stärker zur Integration beitragen

Der Landrat führte weiter aus, dass das Projekt „ Integrationslotse“ künftig im Sachgebiet 04 -Regionalmanagement, Wirtschaftsförderung, Kreisentwicklung, angesiedelt ist. Hier gibt es auch viele Schnittstellen um die Integration im Landkreis weiter voranbringen.

Die politischen Gremien werden sich im nächsten Jahr auch damit beschäftigen, inwieweit es für den Landkreis wichtig ist, das Thema „Integration“ zu verstärken. Schließlich steige auch im Landkreis - wie in vielen anderen Regionen - der Anteil der ausländischen Mitbürger/innen und hier wolle man stärker zur Integration beitragen.

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