Intensivstation Tirschenreuth: Wo auch Angehörige willkommen sind!

Tirschenreuth. Müssen Patienten auf die Intensivstation behandelt werden, ist das auch für Familienangehörige und Vertraute keine leichte Situation. Das Krankenhaus Tirschenreuth löst das gut: Das Intensivstation-Team ist jetzt als „Angehörigenfreundliche Intensivstation“ ausgezeichnet worden. 

Intensivstation Krankenhaus Tirschenreuth Angehörige willkommen Ausgezeichnet Kliniken Nordoberpfalz
Die Intensivstation T4 am Krankenhaus Tirschenreuth um Pflegerische Zentrumsleitung Michaela Helm, Monika Schmid, Martin Hartung und Rudolf Werner (von links) freut sich über die Auszeichnung als „Angehörigenfreundliche Intensivstation“. Bild: Kliniken Nordoberpfalz AG

Die Einbeziehung von Angehörigen, Freunden und vertrauten Menschen trägt wesentlich zur Genesung von Patienten bei, die wegen ihres kritischen Gesundheitszustandes auf der Intensivstation behandelt werden. Das ist nur eines von vielen Kriterien der Stiftung Pflege e.V. für die Einstufung als „angehörigenfreundliche Intensivstation“. Auf der Intensivstation T4 am Krankenhaus Tirschenreuth werden alle relevanten Kriterien erfüllt – dafür hat sie die Auszeichnung als „Angehörigenfreundliche Intensivstation“ bekommen.

24 Stunden am Tag willkommen!

Um das zu erreichen, muss eine Intensivstation verschiedenste Kriterien erfüllen. Neben einem Informationsflyer für Angehörige zählen hierzu ein separater Wartebereich, Gesprächsangebote und Übernachtungsmöglichkeiten für Angehörige, aber auch die Möglichkeit, Patienten rund um die Uhr zu besuchen. „Wir verstehen den Besuch von Angehörigen als Teil des therapeutischen Konzepts und wollen den Angehörigen daher die Besuchszeiten ermöglichen, die für sie am besten sind. Sie sind uns 24 Stunden am Tag willkommen“, erklärt Monika Schmid, die als Pflegerin auf der Intensivstation T4 arbeitet und mit ihrem Team insgesamt zwölf Intensivbetten betreut.

Auch Michaela Helm, pflegerische Zentrumsleitung, bestätigt die wichtige Rolle von Angehörigen von Intensivpatienten: „Viele Geräte, unbekannte Geräusche und die Sorge um einen vertrauten Menschen machen den Besuch auf der Intensivstation nicht immer einfach.

Mit ihrer Anwesenheit leisten Angehörige einen wichtigen Beitrag zur Genesung.“

Die Chance zum „Da-Sein“ sei durch die uneingeschränkte Besuchszeit geschaffen worden, um Angehörigen viel Zeit mit und bei den Patienten zu ermöglichen.

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Angehörigenfreundliche Kliniken AG

Das Zertifikat „Angehörigenfreundliche Intensivstation“ der Stiftung Pflege e.V. gibt es nunmehr seit rund zehn Jahren. Auch die Operative Intensivstation, die Kardiologische Intensivstation und die Kinderintensivstation am Klinikum Weiden wurden bereits als „Angehörigenfreundliche Intensivstation“ ausgezeichnet.  [/box]

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