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Internetanschluss rettet Integrations- und Berufssprachkurse

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Weiden/Neustadt/WN. Ohne Internetanschluss funktioniert Online-Lernen nicht. Deshalb hilft das Landratsamt Teilnehmern von Integrations- und Berufssprachkursen am Zentrum für regionale Bildung (ZRB) aus der Patsche. 

Online-Integrations- und Berufssprachkurse stehen jetzt doch allen Teilnehmenden offen - das freut auch pädagogische Leiterin Tanja Fichtner und IT-Administrator Stefan Eichenseher. Bild: zrb Weiden/Barbara Nickl.

Das Zentrum für regionale Bildung (ZRB) an der Volkshochschule Weiden-Neustadt bietet seit Jahren Integrations- und Berufssprachkurse an. Aufgrund des Lockdowns musste das ZRB im Dezember insgesamt acht Sprachkurse mit etwa 150 Teilnehmenden ins „Virtuelle Klassenzimmer“ schicken. In der Folgte hätten etliche Interessierte nicht teilnehmen können, weil sie über keinen Internetanschluss verfügen.

Zwei dieser Kurse hätte dies besonders hart getroffen, weil diese bereits vom ersten Lockdown im Frühjahr betroffen waren und jetzt wieder die dringend erwartete und benötigte DTZ-Prüfung in Gefahr gewesen wäre. Die Verantwortlichen hatten die Teilnehmenden in den letzten Monaten zuvor intensiv auf das Online-Lernen vorbereitet, technische Ausstattung besorgt und leihweise zur Verfügung gestellt. Auch die Teilnehmenden haben alles ihnen mögliche getan, um sich unter schwierigen räumlichen und finanziellen Bedingungen auf das Online-Lernen vorzubereiten, wie das Landratsamt mitteilt.

Hilfe für Härtefälle

Bei einigen Haushalten war allerdings kein Internetanschluss vorhanden und auch finanziell nicht zu stemmen. Das ZRB hat deshalb für diese Härtefälle kostenlos entsprechende LTE-Router und einen Prepaid-Vertrag für die Dauer des Online-Lernens zur Verfügung gestellt. Konkret handelt es sich um Kosten von knapp 35 Euro pro Haushalt, um für diese Personen die Teilnahme am Integrations- oder Berufssprachkurs zu retten.

Diese Kosten fallen voraussichtlich für maximal vier Monate an, bis die Kurse die Prüfung ablegen können. Da nach Abzug von eingegangenen Spenden noch eine Finanzierungslücke von 579 Euro nicht gedeckt werden konnte, hat Landrat Andreas Meier entschlossen, diesen Betrag aus Landkreismitteln zu übernehmen.

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