Jeff Beer schreibt seine Erinnerungen in einem Buch nieder

Mitterteich. Nach der gelungenen Eröffnung der Jubiläumsausstellung in den beiden Museen Mitterteich und Falkenberg setzt der Künstler Jeff Beer noch eines drauf: Vor kurzem lud er zur Lesung seines noch unveröffentlichten Buches ins Mitterteicher Museum ein.

Jeff Beer las aus seinem bislang noch unveröffentlichtem Buch. Foto: Werner Männer

Der Titel „Die hellen Inseln der Worte“, eine Romanpolyphonie. Das Buch, so erklärt er, sei noch nicht veröffentlicht und insofern erlebten die Besucher in Mitterteich eine Premiere. Er habe es inzwischen einigen Verlagen angeboten, aber noch keine Antwort bekommen. 

Kein „klassischer“ Roman

Beer schickte voraus, es sei kein Roman im üblichen Sinne. Und auch keine durchlaufende Geschichte. In dem Buch sei viel Persönliches verarbeitet. Lange habe er mit sich gerungen, ob er das überhaupt in Buchform erscheinen lassen solle. Aber er sei von vielen ermutigt worden, alles niederzuschreiben.

Deswegen sei er das Risiko zum Schreiben eingegangen. So habe er angefangen, Material zu sammeln. Und es sei viel geworden, so Beer. Es sind größtenteils Erinnerungen aus seinem Leben: Worte, Sätze, seine eigene Wortwahl. Und, so fügte er hinzu, man müsse manchmal auch zwischen den Zeilen lesen.

Zunächst Klangschalen-Kostproben

Bevor er mit der Lesung begann setzte er noch einen musikalischen Akzent mit Klangschalen. Da er nur bestimmte Teile aus seinem Buch ausgewählt hatte, begannen seine Erinnerungen in der Jugend- und Lehrzeit. Er skizziert in dem Buch Stimmen aus der Arbeit, aus seiner Zeit als Lehrling in der Werkstatt seines Vaters. 

Jeff bekommt seine ersten Skier

Interessant seine Erinnerung an die ersten Skier, die er sich selbst gefertigt hatte. Dann endlich kam vom Vater die Zustimmung, dass der Bommerwonger in Mitterteich, der Wagnermeister Göhl vom Johannisplatz, ihm Skier fertigen darf.

Da der Autor früher in der Nähe eine Gärtnerei gegenüber seinem Wohnhaus hatte, durften auch die Gedanken an diese frisch duftenden Blumen und die Tomaten in den Treibhäusern nicht in seinem Buch fehlen. Viele persönliche Erlebnisse hat Beer in dem Band verarbeitet. Und das alles in seiner manchmal eigenen Sprache. Wobei er immer wieder betonte, man möge die Texte nicht missverstehen.

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