Jugendkunstschule Kalmreuth mit umfangreichem neuem Programm

Kalmreuth. Als ein Sechsjähriger nach langem Versunkensein in sein künstlerisches Tun bekennt: „Hier ist es schön“, da weiß Irene Fritz, dass sie etwas richtig macht. Die Leiterin der Jugendkunstschule hat jetzt ihr neues Programm vorgestellt.

Vorfreude auf das neue Programm: Bürgermeister Robert Lindner, Irene Fritz, Martin Schaller (Mittelschule Floß), die Dozenten und Künstler Udo Binder und Stefan Schadig, Martin Neumann (Kreisjugendring), Landrat Andreas Meier (von links). Foto: Gabi Eichl

Aus Irene Fritz spricht die Leidenschaft für die Wirkung von Kunst auf jede Altersgruppe, die sich ihr hingibt. Gleichzeitig macht sie im Beisein von Landrat Andreas Meier und Bürgermeister Robert Lindner deutlich, wie sehr sie sich sorgt, Kunst und Kultur könnten die ersten Verlierer sein, wenn das Geld knapp wird. Fritz sorgt sich eigenem Bekunden nach auch für den Tag, an dem sie sich in den Ruhestand verabschiedet. Ihr Ziel sei, für die Jugendkunstschule einen Arbeitsplatz zu schaffen, damit deren Fortbestehen langfristig gesichert sei.

„Der Landkreis ist weiterhin an Ihrer Seite“

An Landkreis und Kommune appelliert Fritz, die Jugendkunstschule weiterhin finanziell zu unterstützen, denn ohne diese Förderung vor Ort gebe es auch keine Mittel des Freistaats. Der Landrat überreicht an diesem Nachmittag schon mal ein Spendenkuvert und versichert Irene Fritz: „Der Landkreis ist weiterhin an Ihrer Seite.“ Zuschüsse und Fördergelder seien hier gut angelegt. Bürgermeister Robert Lindner sagt seinerseits die Unterstützung des Marktes zu.

Förderung über den Freistaat und örtliche Geldgeber

Der Freistaat unterstützt die Arbeit der Jugendkunstschule über seine „Projektförderung zur Stärkung des Programmangebots bayerischer Jugendkunstschulen“; weitere Fördermittel bekommt die Schule neben Kreis und Markt über den Verein „Fonds Soziokultur“. Die Vereinigten Sparkassen finanzieren den Druck des Programmheftes mit.

Neues neben Bekanntem und Bewährtem

Das Programm ist vielfältig. An den drei Standorten – neben der Kalmreuther Kulturwerkstatt der Kunstbau Weiden und das Keramik-Museum – wird Bekanntes und Bewährtes fortgesetzt, aber auch Neues ausprobiert. Das Projekt „Platz nehmen“ etwa zieht sich den Worten Fritz´ zufolge durch alle Standorte.

Irene Fritz zeigt im Rahmen der Vorstellung des neuen Programms einen Stuhl aus dem fortdauernden Projekt „Platz nehmen“. Foto: Gabi Eichl

Mit drei Mittelschulen arbeitet die Jugendkunstschule in Projekten zusammen, neben den Schulen in Floß und Neustadt/WN erstmals auch mit der Mittelschule Waldsassen.

Reihe „Werkbank“ mit namhaften Künstlern der Region

Die Reihe „Werkbank“ stellt Fritz gesondert vor; für diese hätten sich viele neue Künstler und Künstlerinnen als Dozenten gefunden. Fritz nennt stellvertretend die bei der Programmvorstellung anwesenden Künstler Stefan Schadig und Udo Binder. Wie Fritz betont, greifen die Workshops im Programm jahreszeitliche Themen auf und binden alle Altersstufen ein.

Das komplette neue Programm findet sich hier.

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