Kepler-Gymnasium verabschiedet Abiturienten: “Ihnen stehen alle Wege offen”

Weiden. Abiturfeier am Kepler-Gymnasium: 36 Abiturientinnen und Abiturienten können auf ein „sehr gutes“ oder „gutes“ Abiturergebnis stolz sein.

Die besten Abiturientinnen und Abiturienten am Kepler-Gymnasium. Foto: Helmut Kunz

Das Kepler-Gymnasium verabschiedete am Freitagabend 65 Abiturientinnen und Abiturienten. Mit den Abiturzeugnissen, überreicht durch Schulleiterin Sigrid Bloch, wurde den 25 Abiturientinnen und 40 Abiturienten von den beiden Oberstufenkoordinatoren, den Studiendirektoren Peter Schönberger und Markus Koller, je eine Kepler-Tasse und Rose überreicht.

Maya Kullmann freute sich über die Traumnote 1,0. Magdalena Graml und Omar Mammadrahimli erzielten die Note 1,1. Zwölf Absolventen haben einen Abiturschnitt bis 1,5. 20 bis 1,9. Und insgesamt 36 Abiturientinnen und Abiturienten können auf ein „sehr gutes“ oder „gutes“ Abiturergebnis stolz sein.

Biozukunftspreis

Einige Abiturientinnen und Abiturienten erhielten Preise für besondere schulische Leistungen vor und während des Abiturs. Es gab Urkunden, MINT-ec-Zertifikate, Buchpreise und kostenfreie Mitgliedschaften in verschiedenen Gesellschaften und Vereinigungen.

Die beste Absolventin im Fach Biologie wurde mit dem „Biozukunftspreis” ausgezeichnet: Zusätzlich zur Urkunde erhielt sie ein Buch sowie eine Regenwaldurkunde über den symbolischen Kauf von 500 Quadratmetern Regenwald.

Orgelspiel übernimmt Kepler-Schüler

Der Feier zur Verleihung der Abiturzeugnisse ging eine ökumenische Andacht in der Michaelskirche voraus, die von Studienrätin Michaela Lindner und Oberstudienrat Johann Schärtl zum Thema „Work-Life-Balance“ gestaltet wurde. Das Orgelspiel übernahm der Kepler-Schüler Paul Leistner.

Die Verabschiedung fand in der festlich geschmückten Aula statt. Den Festakt umrahmte in bewährter Weise die Kepler-Big-Band unter der Leitung von Peter König mit effektvollem Sound und begeisternden Solisten.

Letzter Abiturjahrgang im achtjährigen Gymnasium

In ihrer Rede deutete Oberstudiendirektorin Bloch diverse Straßen- und Wegsituationen in metaphorischer Weise um und setzte sie in Bezug zu Lebenswegen. Der Abiturjahrgang 2024 sei der letzte im achtjährigen Gymnasium gewesen. „Sie sind schneller mit der Schulzeit fertig geworden als die kommenden Schülergenerationen. So drängte sich bei mir der Vergleich mit einer Autobahn auf“, erklärte sie.

Eine Autobahn könne für einen Lebensweg oder eine Lebensreise stehen, die oft schnell und geradlinig verlaufe, die aber auch mit Hindernissen und Herausforderungen verbunden sein könne. “Ihnen stehen alle Wege offen.”

Elternbeirat gratuliert

Der Vorsitzende des Elternbeirates, Michael Kraus, überbrachte die Glückwünsche des gesamten Gremiums. „Die beste Möglichkeit, die Zukunft vorherzusagen ist, sie zu gestalten”, zitierte er Abraham Lincoln. Es ist nun an den Absolventinnen und Absolventen, sich im Laufe der nächsten Jahre und Jahrzehnte in die entsprechenden Entscheidungsprozesse in unserem Land einzubringen und es mitzugestalten.

Für den Förderverein sprach Veit Wagner. Sebastian Buhl überbrachte die Glückwünsche der OTH, als langjährigem Kooperationspartner und würdigte die Seminararbeit von David Seidl als die schulbeste im MINT-Bereich mit Urkunde und Buchgutschein. Für die Absolventen gab Abdelrahman Metwali einen persönlich gefärbten, launigen Rückblick auf die beiden Jahre der Oberstufe.

* Diese Felder sind erforderlich.