Kolping gibt sich ein neues Leitbild und ehrt Mitglieder in Neustadt

Neustadt/WN. Die Deutsche Kolpingfamilie konnte beim Kolping-Gedenktag ihr neues Leitbild präsentieren. Zudem wurden langjährige Mitglieder für ihre Treue ausgezeichnet.

Foto: Bernhard Knauer

Traditionell wird der Kolping-Gedenktag am ersten Samstag im Dezember gefeiert. Dabei wurde zunächst wurde in der Stadtpfarrkirche Sankt Georg der Abend mit einer Gedenkmesse eingeläutet. Während dieser fand der Pfarrvikar Dr. Chinedu Paul Ezenwa nachdenkliche und ehrende Worte für den Gründer Adolph Kolping.

Anschließend fand eine Zusammenkunft im Pfarrheim Sankt Georg statt. Dort freute sich der Vorsitzende Manuel Färber, dass so viele Mitglieder trotz der schlechten Witterung den Weg zu der Feierstunde gefunden hatten.

Zu Beginn des offiziellen Teils gedachte der Pfarrvikar in Vertretung von dem Präses, dem Stadtpfarrer Josef Häring, der verstorbenen Mitglieder. Anschließend stellte im Hauptteil des Abends Ludwig Rechenmacher den Mitgliedern der Neustädter Kolpingfamilie das neue Leitbild von Kolping Deutschland vor. Dieser selbst habe als Mitglied des Diözesanvorstandes in Regensburg an diesem mitgearbeitet. So berichtete er, dass anfangs ein ziemliches Unbehagen mit dem derzeitigen Zustand der Kirche bestand:

Wir von Kolping müssen versuchen, den Kontakt zu den ausgetretenen Kirchenmitgliedern nicht abreißen zu lassen. Wir müssen sie zumindest in Kolping einbinden. Das jetzt von uns erarbeitete Leitbild des katholischen Sozialverbandes ist flexibel und Kolping hat eine aktive Rolle. Ludwig Rechenmacher

Abschließend zeichneten Gabi Gleißner und Manuel Färber langjährige Mitglieder aus:

Ehrungen

  • 25 Jahre: Johannes Gleißner, Michael Arnold
  • 40 Jahre: Josef Gleißner, Gabi Gleißner, Walter Kunzendorf, Stefan Schmid, Elisabeth Haubner
  • 50 Jahre: Dieter Wirth
  • 60 Jahre: sind Heinrich Huschka, Johann Götz
  • 65 Jahre: Georg Steinhilber

Musikalisch umrahmt wurde der Abend von einer Veeh-Harfen-Gruppe.

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