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Kommentar: BR, was soll das?

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Parkstein. Der BR-Film für Unter unserem Himmel "Zauberei und Karpfenteiche - Wintergeschichten aus der Oberpfalz" stößt unserem Gründer sauer auf. Was soll das? Ein Kommentar!

So schön sieht er aus der Parkstein - so schön fanden ihn die Filmemacher scheinbar nicht. Nicolas Götz ist sauer. Archivfoto: galileo-ip/Christian Herrmann
So zeigt der BR in Unter unserem Himmel den Markt Parkstein: abbruchreif. Was soll das? Screenshot: BR-Film "Zauberei und Karpfenteiche"

Mach die Augen auf, BR!

Ein interessanter Beitrag über die Nordoberpfalz flimmerte gestern im Bayerischen Rundfunk über die Fernsehgeräte, schön, dass es da auch Themen außerhalb Oberbayerns gibt.

Aber was bitte soll das, im Nachgang zum Parksteiner Marktcafe nur Einstellungen zu bringen, in denen abbruchreife Häuser zu sehen sind? Ist das der Eindruck, den die Redakteure von Parkstein hatten? Dann empfehle ich dringend einen Termin beim Augenarzt!

Oder will man das längst überholte Bild vom Armenhaus Bayerns bedienen?

Oder will man in München noch immer das längst überholte Bild vom Armenhaus Bayerns bedienen, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen und außer Ruhe nix los ist? Dann empfehle ich dringend einen vorurteilsfreien Besuch bei uns.

So nicht, Bayerischer Rundfunk! Eine Entschuldigung ist angebracht, am besten in Form eines neuen Besuchs, der dann nicht nur Klischees bedient. Ihr seid herzlich eingeladen!

Ein Kommentar von Nicolas Götz, OberpfalzECHO-Gründer und Parksteiner. 

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Bemerkungen :

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    Tom 25. Februar 2021 um 21:33

    Und wo kann man diesen Film sehen?

  • user
    Sonja Rank i.A. Bayerischer Rundfunk 25. Februar 2021 um 15:56

    Wir haben Ihre kritische Ausführung zum Film "Zauberei und Karpfenteiche - Wintergeschichten aus der Oberpfalz" zur Kenntnis genommen.


    Leider können wir nicht nachvollziehen, wieso in Ihren Augen unser Film ein negatives Bild von Parkstein vermitteln soll. Der Basaltkegel wird als herausragend und besonders gezeigt und gelobt, die Cafébesitzerin erzählt sehr positiv von Parkstein und dem sozialen Gefüge. Ihr bildschönes Café bzw. das Haus wird ästhetisch in Szene gesetzt.


    Auch die Bilder danach, auf die Sie sich ausschließlich beziehen, obwohl der Bericht über Parkstein ja durchaus aus verschiedenen Elementen besteht, sind nicht negativ, sondern unbelebt – was zu dieser Jahreszeit ganz normal ist und auch so im Text angesprochen wird.


    Das ist auch die grundsätzliche Herangehensweise in diesem Film, der eben im Winter spielt, einer Zeit, in der Straßen, Häuser, Ortsbilder naturgemäß weniger belebt sind, aber: Der Film will bewusst zeigen, was sich Schönes und Besonderes hinter all den Fassaden versteckt und entwickelt.


    Alle Geschichten, alle Protagonisten im Film haben eine Leidenschaft für das, was sie tun, haben etwas geschaffen, und dieses grundpositive Bild zeigt auch der Film. Um diese Menschen geht es, im Zusammenhang mit ihren Orten undPlätzen.


    Wir haben viele positive Zuschauerredaktionen erhalten, u.a. dass sie gerne mal nach Parkstein fahren wollen, um Café oder den Basaltkegel zu sehen, auch, dass der Film emotional, unaufgeregt und authentisch ist - einer schrieb sogar "eine Liebeserklärung an die Oberpfalz".


    Mit freundlichen Grüßen


    i. A. Sonja Rank


    Bayerischer Rundfunk


    Direktion Kultur | Programmbereich Unterhaltung und Heimat | Redaktion Heimat und Volkstheater


    BR.de

  • user
    Antonia Feig 25. Februar 2021 um 11:46
    Ich finde den Filmbericht gelungen. Natürlich ist es immer noch gewöhnungsbedürftig, die nicht frisch verputzten Häuser in Bayern (Foto Strassenflucht mit Häuserzeile) genauso charmant zu finden wie vergleichbares im warmen Südeuropa. Doch das ist tatsächlich eine Sache der Einstellung. Es zeigt auch, dass es Potenziale gibt. Schönheit liegt durchaus im Auge des Betrachters.
  • user
    ein Oberpfalzfan 23. Februar 2021 um 19:52

    Ein Film, der das wahre Leben zeigt, das kleine Glück von Menschen, die dort das tun, was sie lieben - in diesem schönen, ursprünglichen, nicht modernisierten Ort, der im Film so gezeigt wird, wie er ist. Schöne Momentaufnahmen mit liebenswerten Menschen, einem süßen Cafe und alten Häusern, die ihren eigenen Charme haben. Schönheit liegt im Auge des Betrachters und ich finde den Film und den Ort sehr schön. Augen auf für die schönen Dinge im Leben (und Bilder im Film!) Danke BR für diesen guten Beitrag. Bitte mehr davon...

  • user
    Brigitte und Arnold 23. Februar 2021 um 17:04

    Wir können diesen deplazierten Kommentar nicht teilen, denn wir sind begeistert über supernette Menschen in der Oberpfalz, die der BR-Film vortrefflich widergegeben hat. Übrigens:Auch bei uns in Franken gibt es weniger schmucke Häuser und Straßen. Ein Hoch auf die Oberpfalz und den BR-Wintergeschichten!

    • user
      Tom 25. Februar 2021 um 21:38

      Bemerkenswert, dass einmal jemand es eingesteht, wie schön doch das schweizer Jura ist. Angefangen in Mittelfranken bis hinauf nach Oberfranken. Und mittendurch durch die Oberpfalz. In solch einer Gegen aufwachsen zu dürfen, können sich die Großstätter gar nicht vorstellen.

  • user
    Susanne Böhm 23. Februar 2021 um 15:49
    Lieber Herr Götz,
    der Film ist wunderschön und auch Parkstein wird sehr positiv gezeigt. Was soll Ihr Kommentar dazu? Der stimmt doch einfach nicht! Ich hätte eher Bedenken, dass die Besucher jetzt Parkstein überrollen (wenn es wieder möglich ist), weil es so gut wegkommt.
    Ihr Foto aus dem Film, das Sie zu Ihrem unsäglichen Kommentar gestellt haben, entlarvt Sie selbst als Stimmungsmacher, denn es gab so viele schöne Bilder vom Kegel, vom Ort, vom Cafe, um das es nun mal ging, aber davon zeigen Sie keine Bilder...
  • user
    Gabriele Jaksch 23. Februar 2021 um 13:32
    Wir waren 2019 zu Besuch in Parkstein und waren begeistert vom hübschen Ort, den Vulkankegel samt Museum, der Kirche und dem kreativen Kaffee. In diesem Film war von all dem nichts zu sehen. Viele Grüße aus Burgthann in die wunderschöne nördliche Oberpfalz
  • user
    Unverständlich 22. Februar 2021 um 16:05

    Es sollte kein Dokumentarfilm ÜBER Parkstein werden sondern über Menschen die sich hier IHREN Traum erfüllten! Und das ist auch so gefilmt worden!