Kreisklasse West: Packender Dreikampf um den ersten Platz

Weiden. Edelsfeld musste pausieren, damit konnte der FC Kaltenbrunn auf den zweiten Tabellenplatz springen. Im Abstiegskampf wird es nun eng für die SpVgg Neustadt/Kulm.

Der Pressather Noah Ruhland (Mitte) im Luftkampf gegen die Neusorger Constantin Wedlich (links) und René Hupas. Foto: Dagmar Nachtigall

17. Spieltag

Samstag, 12. November

SG SV Sorghof I/ FV Vilseck II – SV Riglasreuth 3:0 (1:0)

Keinen guten Tag erwischte der SV in Sorghof. Der Aufsteiger kam nicht ins Spiel und musste bereits in der 12. Spielminute das 0:1 durch Max Schönberger hinnehmen. Auch bis zum Pausenpfiff konnten die Gäste nichts Zählbares auf die Anzeigetafel bringen. Im zweiten Abschnitt dauerte es nicht lange und Patrick Ertl legte zum 2:0 nach. Derselbe Spieler besorgte in der 66. Spielminute den 3:0-Endstand. Nach dem gebrachten Tag befindet sich der SVR weiterhin im Abstiegskampf.

Sonntag, 13. November

FC Kaltenbrunn – SpVgg Neustadt/Kulm 4:2 (2:2)

„Die Niederlage hat jeder wohl erwartet, aber für uns ist es wie so oft einfach sehr, sehr unglücklich gelaufen“, sagte Neustadts Trainer Florian Dötsch. Verdient ist der Gast in der 5. Spielminute durch Johannes Böhm in Führung. „Kaltenbrunn war etwas überrascht von unserem mutigen Spiel“, glaubt Dötsch. Die Gäste gaben weiterhin den Ton an und hatten sehr gute Möglichkeiten, darunter einen Lattentreffer. Langsam kam der FC etwas besser in die Partie und glich in der 25. Minute durch einen Kopfball von Jesus Aparicio aus. Unmittelbar nach dem Anstoß legte der Gastgeber in derselben Minute durch Mario Baptiste nach und es stand 2:1. Doch die Gäste gaben nicht auf und glichen noch vor der Pause aus, als Dominik Scharf einen Elfmeter im Nachschuss verwandelte. „Nach der durchwachsenen ersten Halbzeit haben wir uns deutlich gesteigert“, sagte Kaltenbrunns Trainer Markus Berft. Das auch, weil dem Schlusslicht langsam die Luft ausging. Zehn Minuten vor Schluss ließ Tiago Souza die Heimfans zum dritten Mal jubeln. Matthias Braun machte in der 86. Minute den Deckel drauf. „Ein Punkt wäre verdient gewesen“, trauerte Florian Dötsch nach dem Spiel.

SV Etzelwang – FC Weiden-Ost II 1:2 (0:1)

„Das war ein ganz, ganz wichtiger Sieg“, jubelte FC-Abteilungsleiter Martin Oppitz nach dem Auswärtserfolg. Früh ging der Gast in der 7. Minute durch Stefan Kick in Führung. Den Vorsprung verteidigte man aufopferungsvoll und hatte auch einige gute Kontermöglichkeiten. In der 57. Minute erzielte Max Strobel zwar den Ausgleich, doch fast im Gegenzug brachte Niklas Strobach die Ostler wieder in Führung. Die Gäste brachten den Sieg am Ende über die Zeit und entfernten sich etwas von den Abstiegsrängen. „Die Mannschaft zeigte die richtige Reaktion nach dem schlechten Spiel von letzter Woche“, freute sich Martin Oppitz.

SVSW Kemnath/Stadt – SV TuS/DJK Grafenwöhr II 1:1 (1:0)

„Fußball kann grausam sein“, meinte Kemnaths Tobias Gradl nach dem Spiel. Es war ein Spiel auf ein Tor, doch vergab man Chance um Chance. Außer einem Treffer von Julian Birkner in der 22. Minute kam nichts Zählbares heraus. Auch zwei Zeitstrafen gegen die Gäste und eine Überzahl half den Kemnathern nichts, im Gegenteil. Grafenwöhr glich mit seiner einzigen Torchance im Spiel durch Patrick Hutzler in der 60. Spielminute völlig überraschend aus. „Wir sind selber schuld, weil wir das 2:0 nicht schießen“, so Gradl.

TSV Pressath – SV Neusorg 0:2 (0:0)

Wer einen Thomas Reymann in seinen Reihen hat, braucht sich um Tore nicht zu sorgen. Beim Gastspiel des SV Neusorg in Pressath mussten die Zuschauer lange auf den ersten Treffer warten. Dann erzielte Torjäger Reymann in der 67. Spielminute das 1:0 für Neusorg. Als Pressath aufmachte, besorgte wiederum Reymann in der Nachspielzeit die Entscheidung.

SV Hahnbach II – SC Eschenbach 2:0 (0:0)

Die erste Hälfte dominierte der Gastgeber. Der Spitzenreiter hatte eine Vielzahl an Möglichkeiten, ohne jedoch etwas auf die Anzeigetafel zu bringen. Doch nach dem Pausentee dauerte es nur drei Minuten, ehe Simon Dehling den Führungstreffer erzielte. „Nach dem 0:1 waren wir deutlich überlegen und hatten viele gute Chancen, aber leider Pech im Anschluss“, so Eschenbachs Trainer Marc Hemminger nach dem Spiel. Doch mit einem Kontertor machten die Hausherren alle Hoffnungen der Eschenbacher zunichte. Torschütze in der 74. Spielminute war Simon Heller. „Mit dieser Niederlage kann man leben, weil die Jungs alles rausgehauen haben und sich nie aufgegeben“, so Hemminger.

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