Kreisliga Nord: Baut der TSV Erbendorf seine Siegesserie weiter aus?

Weiden. Mehrere Konkurrenten im oberen sowie im unteren Tabellendrittel treffen am 16. Spieltag direkt aufeinander. Dabei könnte sich manche Mannschaft etwas Luft verschaffen.

Kann Vorbachs Keeper Laurin Wiesnet auch in Kulmain jubeln? Foto: Dagmar Nachtigall

16.Spieltag

Sonntag, 6. November

SV Kohlberg/Röthenbach (8) – TSV Reuth b. Erbendorf (10)

Im Aufeinandertreffen der beiden Aufsteiger könnte am Ende die Tagesform entscheiden. Denn die Teams stehen fast punktgleich im Mittelfeld der Tabelle. Wenngleich die Gäste nach zwei Siegen etwas Aufwind haben. Doch im Hinspiel konnte Kohlberg die drei Punkte entführen. „An unseren letzten Auftritt in Kohlberg (7:0 für Reuth) erinnern wir uns gerne zurück“, sagt Hans Stangl vom TSV Reuth. „Das Hinspiel liegt uns dafür noch schwer im Magen. Wir wollen diesmal einen Punkt entführen, um nicht wieder nach hinten schauen zu müssen.“ (Hinspiel 3:2)

FC Tremmersdorf-Speinshart (5) – SpVgg Schirmitz (3)

Mit Schirmitz gastiert der Bezirksligaabsteiger, der sich nach kurzer Anlaufzeit sehr gut in der Kreisliga zurechtgefunden hat und deswegen zu den Topfavoriten zählt. Auch wenn der SpVgg in den letzten drei Spielen gegen starke Gegner jeweils knapp ein Erfolgserlebnis verwehrt geblieben ist, weiß man im FC-Lager um die spielerischen Qualitäten der Elf von Coach Turan Bafra. Für die Elf der Ferstl-Brüder kann man das Jupp-Heynckes-Zitat „Der Sturm gewinnt Spiele, die Abwehr Meisterschaften“ anwenden. Dem FC, dem fast der gesamte Kader zur Verfügung steht, darf man auch gegen Schirmitz etwas zutrauen. (Hinspiel 3:3)

TSV Erbendorf (2) – ASV Haidenaab (12)

Die auf dem Papier leichteste Aufgabe im Spitzenfeld hat der TSV Erbendorf. Die Truppe von Coach Roland Lang hat aktuell einen Lauf und ist gegen den ASV Haidenaab klarer Favorit. Durch vier Siege in Folge hat sich der TSV bis auf Platz zwei hochgearbeitet. Die Gäste haben zuletzt dem FC Tremmersdorf einen harten Kampf geliefert und auch den SV Kulmain geschlagen, deshalb darf man sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Mit einer konzentrierten Leistung sollten die drei Punkte in Erbendorf bleiben. (Hinspiel 5:1)

TSV Eslarn (9) – VfB Mantel (13)

Knapp dreimal soviel Punkte wie der VfB hat Aufsteiger Eslarn bisher gesammelt. Nicht zuletzt deshalb ist den Hausherren ein Dreier zuzutrauen. Dennoch will man den Tabellenvorletzten nicht unterschätzen, was man in Kulmain schmerzlich erfahren musste. Favorisiert ist eindeutig der TSV. (Hinspiel 1:1)

SV Plößberg (14) – SC Kirchenthumbach (11)

Der Tabellenletzte sollte vor der Winterpause unbedingt punkten, will er im neuen Jahr noch eine Chance auf den Klassenerhalt haben. Mit den Gästen gastiert ein heuer unberechenbares Team. Neben starken Spielen gegen Kulmain, Tremmersdorf oder Weiden gab es auch enttäuschende Ergebnisse gegen Mantel oder Haidennab. Genau darauf sollte der SV hoffen und versuchen, die drei Punkte zu holen. (Hinspiel 2:3)

DJK Weiden (6) – FC Dießfurt (7)

Die beiden Verlierer des jüngsten Spieltags treffen in Weiden aufeinander. Wenngleich die Niederlage des FC wegen der schweren Verletzung eines Spielers eher zweitrangig war. Beide Teams haben etwas den Anschluss an die Spitze verloren und wollen dies natürlich ändern. „Wir müssen schon eine Topleistung bringen, um zu mindestens einen Punkt zu holen“, weiß Dießfurts Trainer Wolfgang Stier. Wie bereits im Hinspiel kann man von einem ausgeglichenen Spiel ausgehen. (Hinspiel: 2:3)

SV Kulmain (4) – FC Vorbach (1)

Das Spitzenspiel des Spieltags steigt in Kulmain. „Die Gastgeber verfügen über eine hervorragende Defensive und pflegen einen sehr guten Spielaufbau“, analysiert Vorbachs Trainer Michael Kaufmann den Gegner. „Wir müssen etwas wacher sein als gegen Weiden und wollen mindestens einen Punkt mitnehmen.“ Kulmain ist nach einigen Niederlagen etwas abgerutscht und will mit einem Sieg wieder aufschließen. Der Spitzenreiter hat es bis zur Winterpause nur noch mit Spitzenmannschaften zu tun. Nach Kulmain folgt das heiße Derby gegen Tremmersdorf und das schwere Auswärtsspiel in Erbendorf. „Die Jungs können aber befreit und mit breiter Brust auflaufen“, ist Kaufmann optimistisch. (Hinspiel 2:3)

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