Kreisliga Nord: Brisantes Derby Vorbach-Tremmersdorf steht im Mittelpunkt

Weiden. Aufgrund der Tabellensituation ist es sogar das Spitzenspiel und immer eine heiße Partie, wenn Vorbach auf den Nachbarn aus Tremmersdorf trifft. Und auch im Abstiegskampf kommt es zu einem direkten Duell.

Bereits im Hinspiel zwischen dem FC Tremmersdorf (schwarze Trikots) und dem FC Vorbach (1:1) gab es viel Kampf und Einsatz. Das Foto zeigt eine Szene aus der Partie mit Simon Seitz und Gabriel Speckner. Foto: Dagmar Nachtigall

17.Spieltag

Sonntag, 13. November

ASV Haidenaab (12) – TSV Eslarn (8)

Die Heimmannschaft will mit zwei Siegen gegen Konkurrenten aus dem unteren Tabellenbereich noch einmal punkten. Mit dem Aufsteiger gastiert eine Mannschaft, die einige der stärksten Offensivspieler in seinen Reihen hat. Diese gilt es vorrangig zu stoppen. Allerdings will auch die Grenzland-Elf nach der mit 78 Kilometern einfach (1) weitesten Fahrt in dieser Saison nicht mit leeren Händen nach Hause fahren. (Hinspiel 0:5)

SpVgg Schirmitz (6) – TSV Erbendorf (2)

Mit einem Erfolgsergebnis wollen sich SpVgg-Trainer Turan Bafra und seine Mannschaft im letzten Heimspiel vor der Winterpause von ihren Fans verabschieden. Ob dies gegen die aktuell wohl stärkste Kreisligatruppe gelingt, ist zumindest fraglich. Schon im Hinspiel setzte es für Schirmitz eine deutliche Schlappe. Die Gästeelf von Trainer Roland Lang hat sich kontinuierlich auf den zweiten Tabellenplatz hochgearbeitet und könnte mit zwei Siegen aus den letzten zwei Spielen in diesem Jahr an der Spitze überwintern. (Hinspiel 2:5)

FC Vorbach (1) – FC Tremmersdorf-Speinshart (4)

„Am Sonntag gilt es nochmal, alle Kräfte zu mobilisieren und defensiv stabil zu stehen“, gibt Vorbachs Trainer Michael Kaufmann die Devise vor dem brisanten Derby aus. Die Niederlage in Kulmain sei abgehakt. „Wir haben nach dem verlorenen Spiel in Schirmitz gezeigt, dass wir damit umgehen können.“ Kaufmann weiß um die aktuell gute Form des Gegners und wäre mit dem Hinspielergebnis (1:1) nicht unzufrieden. Auch der FC erwartet eine heißumkämpfte Partie. „Mit Fug und Recht kann man hier von einem Lokalderby sprechen, die Sportgelände liegen nicht einmal 10 Kilometer auseinander“, weiß man in Tremmersdorf. Wollen die Gäste um Kapitän Diepold etwas Zählbares mitnehmen, wird man sich keine Fehler leisten dürfen. Auch der Platzkassier dürfte sich die Hände reiben: Zum immer jungen Derby werden mindestens 300 Zuschauer – ähnlich wie im vergangenen Jahr – erwartet. (Hinspiel 1:1)

FC Dießfurt (9) – SV Kulmain (3)

„Wir müssen im letzten Heimspiel noch mal an unsere Leistungsgrenze gehen gegen die schwer bespielbaren Kulmainer“, sagt FC-Trainer Wolfgang Stier. „Wir streben auf alle Fälle einen Punkt an, auch wenn wir ein paar angeschlagene Spieler haben“. Kulmain will den Schwung aus dem Sieg gegen Vorbach mitnehmen und peilt drei Punkte an. Auch im Hinblick auf das Ziel Wiederaufstieg. (Hinspiel 0:1)

TSV Reuth (11) – DJK Weiden (5)

Der Aufsteiger will bis zur Winterpause auf jeden Fall über dem Strich bleiben. Voraussetzung dafür gegen die DJK: Man sollte defensiv gut stehen und sich nicht wie zuletzt in Kohlberg überrumpeln lassen. Die Gäste schnuppern weiter an den Aufstiegsplätzen und könnten mit einem Sieg oben dabei bleiben. Jedoch wäre man bei den Gästen aufgrund personeller Probleme auch mit einem Unentschieden zufrieden. (Hinspiel 1:2)

SC Kirchenthumbach (10) – SV Kohlberg/Röthenbach (7)

Die Mannschaften sind die Gewinner vom letzten Spieltag. Der SC will mit zwei Heimsiegen bis zur Winterpause noch weiter Luft nach unten schaffen und die bislang nicht so optimale Saison aufbessern. Ob dies gegen den starken Aufsteiger gelingt, wird sich am Sonntag zeigen. Aufgrund personeller Engpässe wären die Gäste auch mit einem Punkt zufrieden. (Hinspiel 1:2)

VfB Mantel (13) – SV Plößberg (14)

Vorletzter gegen den Tabellenletzten heißt am Sonntag um 14 Uhr in Mantel. Nur ein Sieg steht auf der Habenseite des VfB (7 Punkte), bei elf Niederlagen. Beide Teams sind schon ziemlich abgeschlagen und greifen sozusagen nach dem letzten Strohhalm. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt für Plößberg (6) gar schon acht Punkte. Ob den Gästen eine ähnliche Aufholjagd wie in der vergangenen Saison gelingt, ist unwahrscheinlich. Man darf also ein Spiel erwarten, bei dem um jeden Millimeter gekämpft wird. (Hinspiel 0:3)

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