Landkreis-Staffellauf: Wen juckt schon schlechtes Wetter?

Eslarn. Für die einzige negative Begleiterscheinung konnten weder der Landkreis noch der Markt Eslarn etwas dafür: das Wetter. Während die ersten Sportler beim inzwischen 21. Landkreis-Staffellauf am Samstag noch glimpflich, das heißt trocken, davonkamen, mussten vor allem die Schlussläufer mit dem inzwischen eingesetzten Regen kämpfen.

Feuer Frei zum Landkreisstaffellauf. Foto: Josef Pilfusek
Feuer Frei zum Landkreisstaffellauf. Foto: Josef Pilfusek
Foto: Josef Pilfusek
Foto: Josef Pilfusek
Foto: Josef Pilfusek
Foto: Josef Pilfusek
Foto: Josef Pilfusek
Foto: Josef Pilfusek
Foto: Josef Pilfusek
Foto: Josef Pilfusek
Foto: Josef Pilfusek
Foto: Josef Pilfusek

Der guten Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. „Es macht trotzdem Spaß“, sagten nicht wenige der Kinder, Jugendlichen, Frauen und Männer. Und so stellte auch Albert Nickl fest: „In Eslarn ist es immer toll, auch bei schlechtem Wetter.“ Umso mehr hob der stellvertretende Landrat sowohl das Team des Landratsamtes mit der Leiterin des Sachgebiets Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung Barbara Mädl sowie Lukas Alt und Clarissa Gebhardt vom Team Regionalmarketing hervor. Außerdem bedankte er sich bei allem Mitorganisatoren und Helfern – darunter der Markt Eslarn, der TSV Eslarn, die Polizei oder die weiteren Hilfsorganisationen wie Feuerwehr oder BRK – für den reibungslosen Verlauf der Veranstaltung.

Ein echter Familientag

„Es soll ein schöner Tag mit der Familie und Freunden werden“, beschrieb Lukas Alt das Motto des Landkreis-Staffellaufs. Und so hatte das Team des Landratsamtes alles darauf ausgerichtet und etwa für die jüngsten Gäste eine Hüpfburg aufgebaut. Dass diese wegen des regnerischen und auch recht kühlen Wetters nicht gerade auf großen Zuspruch fiel, war fast zwangsläufig. „Warm anziehen“ war demnach gefragt, bevor sich die Kinder, Jugendlichen, Frauen und Männer auf die drei Strecken (1,5 sowie 5,6 und 3,99 Kilometer) machten. Und deshalb machten sich viele auch mitunter intensiv warm, ob durch kurze Anläufe, Gymnastik oder Dehnübungen.

Coole Clowns mit großem Herzen

Darunter waren auch die „Haisl-Clowns“ aus Altenstadt. Sie werden – auch aufgrund eines Sponsors – eine Spende über 1.000 Euro an die „Klinik-Clowns“ übergeben. Mit ihren bunten Perücken fielen sie dementsprechend auch allen auf.

„Ganz schön heftig“ beschrieb mancher der 175 Läufer, die in 35 Staffeln an den Start gegangen waren, den ersten Anstieg kurz nach dem Start bei der 3,99-Kilometer-Strecke mit den rund 70 Höhenmetern. „Nur“ etwa 50 Höhenmeter hatten die Sportler bei der 5,6 Kilometer langen Strecke zu bewältigen. Weniger anspruchsvoll war sie dennoch auf keinen Fall. Dafür gaben alle auf den letzten Metern kurz vor dem Ziel nochmals richtig Gas, angefeuert auch von den Staffelkollegen.

Zocken um die Sekunden

Neu war am Samstag, dass jeder Läufer die Möglichkeit hatte, seine Zeit aufzubessern. Während es die Erwachsenen und Jugendlichen beim „Leitergolfspiel“ drei Würfe hatten und sich maximal 30 Sekunden gutschreiben lassen konnten, hatten die Kinder U12 am Feuerhaus die Chance, innerhalb von zehn Sekunden mit einem Wasserstrahl so viele Flammen wie möglich zu löschen. Für jede gelöschte Flammen gab es dann eine Gutschrift von drei Sekunden.

Es gab nur Sieger

Bei den Kindern U12 siegten schließlich „Die jungen Hupfer vom Schiclub Pleystein“ (00:45:34). „Avanti Rasanti“ hatten bei den U16 die Nase vorne (02:06:05). Bei den Damen und Herren machte der SCMK Hirschau mit 01:50:13 und 01:35:31 das Rennen.

„Die „Glorreichen Fünf“ (01:40:54) siegten bei den Mixed-Teams. Über einen 250-Euro-Gutschein freuten sich schließlich die „OWV-Runners Georgenberg“. Das war aber längst nicht alles. Für prächtige Stimmung mit überwiegend rockigen Songs sorgte bei der AfterRun-Party die Band „Blue Haze“.

Deine Meinung? Hier kommentieren!

* Diese Felder sind erforderlich.