Wirtschaft

Landwirte sind Zukunft für die Landschaft

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Neustadt/WN. Landwirte sind nicht nur Erzeuger von Nahrung, sondern viel mehr. Dies betonten zahlreiche Gäste bei der Freisprechungsfeier im Ausbildungsberuf Landwirt. 17 Auszubildende konnten in der Neustädter Stadthalle ihre Zeugnisse in Empfang nehmen. Für das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Tirschenreuth – Weiden gratulierte Wolfang Wenisch.

Die Absolventen bei der Vergabe der Zeugnisse gemeinsam mit den beiden Landräten, dem Schulleiter und ihren Lehrkräften. Foto: Bernhard Knauer

Die Bühne der Neustädter Stadthalle war prächtig geschmückt, die erfolgreichen Azubis erschienen für ihren besonderen Tag in Tracht. „Sie haben eine Ernte mit ihrer Ausbildung eingefahren und einen Beruf mit viel Kompetenz gewählt“, so stellvertretender Landrat Albert Nickl. Für den Tirschenreuther Landrat Roland Grillmeier ist es ein Zeichen, dass junge Menschen zu ihrem Land stehen. „Landwirte sind Macher“, so Grillmeier.

Der Neustädter Bürgermeister Sebastian Dippold ist sich sicher, dass die Absolventen Landwirte geworden sind, weil sie davon überzeugt sind. Und für Angelika Sitzer von der Regierung der Oberpfalz stehen die jungen Menschen für die Zukunft des Berufsstandes.

Ein schwieriger Jahrgang

Nach all diesen lobenden Worten berichtete der Vorsitzende des Prüfungsausschusses Werner Wendl von einem nicht ganz einfachen Jahrgang. „Dieses Mal war es etwas schwieriger, nicht nur wegen Corona.“ Er munterte die jungen Landwirte dazu auf, mit den Verbrauchern zu reden, auch wenn diese meinen alles besser zu wissen.

Bildungsberater Johannes Völkl, der in Kürze zur Regierung nach Oberfranken wechselt, wies die erfolgreichen Auszubildenden darauf hin, dass heute erst ein Teil des Fundaments „Landwirt“ geschaffen wurde. Wolfgang Wenisch fasste in seinem Rückblick die drei Jahre der Ausbildung zusammen. „Sie haben einen der schönsten und abwechslungsreichen Berufe gewählt und erfolgreich abgeschlossen.“

Schüler mit hervorragendem Abschluss

Die Zeugnisse für die Schulbesten überreichten Studiendirektor Reiner Butz und Oberstudienrat Franz-Josef Baeck. Sie zeichneten Simon Lindner, Stephan Steiner und Markus Meckl (alle mit einem Notendurchschnitt unter 1,5) aus.

Danach erfolgte die Übergabe der Ausbildungszeugnisse an alle Absolventen. Die besten sechs waren: Markus Meckl (1,39 Waldthurn), Stephan Steiner (1,59 Kirchendemenreuth), Moritz Rogler (1,84 Thiersheim, Landkreis Wunsiedl), Stefan Alberti (1,94 Würnreuth bei Floß), Constantin Dostler (1,94 Voithenthann, Landkreis Tirschenreuth) und Josef Kopp (2,04 Schwabeneggaten bei Kemnath). Ausgezeichnet wurden auch einige Schüler für die vorbildliche Führung der Berichtshefte.

Natürlich durfte auch ein kleiner Rückblick der Schüler nicht fehlen. Für Frank Riedl aus Mitterteich war eigentlich alles ganz ok. „Wir hatten eine tolle Gemeinschaft in den Kursen und Freundschaft wurde groß geschrieben.“ Er dankte der Lehrkraft Franz-Josef Baeck für die zahlreichen Exkursionen und den Zusammenhalt in der Klasse. Negativ waren für ihn die Berichtshefte und er stellt auch die Frage, ob denn Schulaufgaben während der Prüfungstage unbedingt sein müssen.

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