Lebenswelt 4.0 – Chancen und Herausforderungen

Weiherhammer. Ob zu Hause, in der Freizeit, in Schule oder Beruf – durch die Digitalisierung verändert sich unsere Lebenswelt enorm. Wie man damit umgehen kann und das Positive aus der Situation ziehen kann, diskutierten die Teilnehmer der Regionaltagung von SchuleWirtschaft Bayern. 

Von Jasmina Vaskovic

In SchuleWirtschaft Bayern engagieren sich die Profis aus Schule und Wirtschaft – echt, ehrenamtlich, unabhängig und gut verankert in den Regionen. In Weiherhammer auf dem BHS Gelände fand die vierte der insgesamt sieben Regionaltagungen statt. Neben den Vorsitzenden und Geschäftsführern der Arbeitskreise SchuleWirtschaft nahmen auch interessierte Unternehmer, Ausbilder, Schulleiter und Lehrkräfte an der Tagung teil.

Unter dem Motto „Lebenswelt 4.0 – Chancen und Herausforderungen“ diskutierten die Vertreter/-innen aus Oberpfälzer Schulen und Unternehmen die digitale Bildung und zeigten Perspektiven für Jugendliche auf dem Weg von der Schule in die Arbeitswelt. Telefonieren war gestern – das Smartphone steht jetzt im multimedialen Mittelpunkt. Man kann es nicht nur im Alltag nutzen, um den Kontakt zu Freunden, Kollegen oder Familie zu halten, sondern auch als mobile Informationsquelle.

Digitaler Wandel im Schwerpunkt

Die Jugendlichen können ihr Handy für Schule und Ausbildung gut gebrauchen und den Geflüchteten bietet es die Chance, den Kontakt in die Heimat nicht zu verlieren und sich durch Apps schneller zurechtzufinden und zu integrieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Regionaltagung konnten sich gezielt über die Schwerpunkttehmen „Digitalisierung“ und „Unterstützung von jungen Geflüchteten“ informieren und unterschiedliche Sichtweisen und Herangehensweisen kennen lernen.

SchuleWirtschaft
von links: Pia Schwarz, Florian Watteck, Kurt Walther, Dagmar Nachtigall, Thomas Unger, Reinhold Hautmann, Elisabeth Kirsch

Laut Kurt Walther, der Ausbildungsleiter der Firmengruppe Max Bögl, beruht das Erfolgsgeheimnis der Arbeitskreise nicht auf Konkurrenzdenken, sondern auf Weiterbildung. Die Projekte sollten in anderen Arbeitskreisen wiederholt werden, denn nur so können die Konzepte weiterentwickelt und ausgefeilt werden. Schließlich sollen ja die jungen Leute weiterkommen und die einzelnen Netzwerke zwischen den Unternehmen und den Schulen gestärkt werden.

Ohne eine sprachliche Ausbildung kann man die Schule und den Beruf nicht bewerkstelligen, deswegen ist die Unterstützung der Pädagogen besonders wichtig,

so Ltd. Regierungsschuldirektor Thomas Unger. Von großer Bedeutung ist die Kommunikation. Die Ideen und Ziele sollten immer transparent sein. Auch sollte das Netzwerk immer gepflegt und gefördert werden, denn das ist der Motor für die Wirtschaft laut Reinhold Hautmann.

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