Gesundheit

Leserbrief: "Egerer Hölle (Chebské Peklo) - schnellstmögliches Durchimpfen der Grenzregion"

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Wunsiedel. Rainer Wild fordert ein schnellstmögliches Durchimpfen in den Grenzlandkreisen, damit sich die Corona-Virusmutation aus Eger nicht auch hier bei uns so rasant verbreitet. Sein Leserbrief in Bezug auf den 5-Stufenplan der Landkreise:

Russisches Roulette mit geladenem 10schüssigen Revolver und nur einer leeren Kammer bei Coronaintensivpatienten mit der Egerer Virusmutante in Cheb?

Unser Leser Rainer Wild schreibt: 

"Neun von zehn beatmeten Coronapatienten mit der britischen Virusmutation in Cheb sterben inzwischen und es sind nicht mehr nur ältere Leute, berichtet aktuell CNN-PrimaNews. Seit Jahresbeginn liegen die Inzidenzzahlen im Kreis Cheb drei- bis viermal höher als in den bayerischen Nachbarlandkreisen Wunsiedel und Tischenreuth, mit ständigen Inzidenzzahlen um die 300.

Wir können von den hohen Zahlen logischerweise nicht runterkommen, weil durch den Grenzverkehr die Infektionen rüberschwappen. Jetzt schlägt allerdings die britische Mutation dort voll durch und trotz Abriegelung der Region zum restlichen tschechischen Staatsgebiet warnt der tschechische Wissenschaftler Petr Ludwig davor, dass dieses Schicksal bald ganz Tschechien erleiden wird.

Die britische Virusmutation hat die bayerische Grenzregion, wahrscheinlich proportional entsprechend noch niedriger, bereits abbekommen. Um ein rasches Ausbreiten ins deutsche Inland abzubremsen, wäre ein schnellstmögliches Durchimpfen der Bevölkerung in den betroffenen Regionen Wunsiedel und Tirschenreuth erforderlich.

Dies würde absehbar auch die Inzidenzzahlen hier senken. Offensichtlich erfolgte die Grenzschließung sowieso zu spät. Schnelles Handeln ist jetzt die einzige Chance, um die erreichten niedrigen Zahlen im Inland halten zu können und das Gesundheitswesen nicht, wie es in Tschechen demnächst geschehen wird, kollabieren zu lassen."

Verfasser: Rainer Wild

Vom Verfasser angegebene Quellen:

https://cnn.iprima.cz/devet-z-deseti-pacientu-na-ventilatorech-zemre-zni-z-chebu-a-bude-to-tak-vsude-19560

https://cesky.radio.cz/pocet-mrtvych-s-covidem-prekonal-19000-tisic-umrti-za-osm-dni-8709917

Hinweis: Leserbriefe geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Leserbriefe an redaktion@oberpfalzecho.de!

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Bemerkungen :

  • user
    Rainer Wild 25. Februar 2021 um 16:15

    Kleckerpolitik geht weiter


    Schnellstmögliches Durchimpfen der Landkreise zur tschechischen Grenze sollte das Ziel sein, um a) die Bevölkerung hier mehr zu schützen und auch endlich niedrigere Inzidenzzahlen zu erreichen und b) die Ausbreitung der mutierten Virusvarianten zum Landesinneren hin verzögern. Der Landkreis Wunsiedel hat über 73.000 Einwohner und bekommt irgendwann 1000 Impfdosen zusätzlich. Das ist nichts.


    Durchimpfen heißt z.B.: "Bis in 14 Tagen sind 70 % der Bevölkerung hier geimpft." Klar wurde schon bei den Impfstoffbestellungen so gekleckert, dass wir das Jahr 2021 bereits abschreiben können.


    Diese paar Impfdosen, die zur Verfügung stehen, müssen aber sofort an die Brandherde, also umverteilt werden. So sieht Impfstrategie aus! Andere Impfzusagen müssen folglich zurückgestellt werden. Die Tschechen führen ab Donnerstag, 25.02.2021, die Maskenpflicht ein und haben derzeit nicht mal genügend FFP2.


    Sie überlegen noch, wo und wie sie gelten sollen, siehe heutigen CNN-Bericht: "Wo kommt ab Donnerstag die Maskenpflicht?" Dieses zügellose Verhalten seit Dezember 2020 bekommen wir seitdem stetig steigernd und virusvariantenreich zu spüren und da kleckern wir so rum?


    Verfasser: Rainer Wild


    Quelle: https://cnn.iprima.cz/prehledne-kde-budou-od-ctvrtka-povinne-respiratory-nebo-dve-rousky-19651