Lobkowitz-Realschule bleibt weiterhin Fairtrade School

Neustadt/WN. Die Lobkowitz-Realschule Neustadt/WN wurde zum zweiten Mal als Fairtrade School rezertifiziert.

Die Lobkowitz-Realschule Neustadt/WN erhält weiterhin den Titel
Die Lobkowitz-Realschule Neustadt/WN erhält weiterhin den Titel „Fairtrade School“. Bild: Lobkowitz-Realschule Neustadt/WN
Bild: Lobkowitz-Realschule Neustadt/WN
Bild: Lobkowitz-Realschule Neustadt/WN
Bild: Lobkowitz-Realschule Neustadt/WN
Bild: Lobkowitz-Realschule Neustadt/WN
Bild: Lobkowitz-Realschule Neustadt/WN
Bild: Lobkowitz-Realschule Neustadt/WN
Die Lobkowitz-Realschule Neustadt/WN erhält weiterhin den Titel
Bild: Lobkowitz-Realschule Neustadt/WN
Bild: Lobkowitz-Realschule Neustadt/WN
Bild: Lobkowitz-Realschule Neustadt/WN

„Nach Erfüllung aller Kriterien trägt die Schule den Titel Fairtrade-School für weitere zwei Jahre. Durch ihr fortwährendes Engagement für den fairen Handel seit bereits vier Jahren setzt die Schule ein Zeichen für eine gerechtere Welt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinbauernfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika“, so steht es auf der Urkunde, die Fairtrade Deutschland e. V. der Schule überreichte.

Um die Bedeutung von Fairtrade den Schülern erneut ins Gedächtnis zu rufen, organisierte die Schule ein umfassendes Programm zum Thema „Die Faire Milch“.

Exkursionen auf den Bauernhof

Gleich drei Referenten begeisterten mit ihren Vorträgen die gesamte siebte Jahrgangsstufe und zwei Willkommensklassen mit Schülern aus der Ukraine. Hubert Meiler aus Störnstein und Gertraud Mois aus Denkenreuth schilderten die Lage der regionalen Bauern, luden die Schüler zu Exkursionen auf ihre Bauernhöfe ein, um sich aus ersten Hand informieren zu können und spannten den Bogen zu einem packenden Vortrag von Johannes Pfaller (BDM).

Mit dem Thema „Milch reist nicht gern“ schilderte Pfaller auf beeindruckende Weise in Bildern und Stationen eine Reise, die er selbst erlebt hatte. Er gab damit den Schülern die Möglichkeit, wirtschaftliche Zusammenhänge zwischen Milchbauern in Deutschland und Milchbauern in Entwicklungsländern (hier: Burkina Faso – ein Land in Westafrika) kennen- und verstehen zu lernen. Nach dem Vortrag präsentierten Schulleitung und Fairtrade AG die Titelerneuerungsurkunde.

„Milch reist nicht gern“

Im Anschluss daran wurde die Ausstellung „Milch reist nicht gern“ in der Aula eröffnet. Dort hatten die Schüler Gelegenheit, sich in persönlichen Gesprächen bei Pfaller und Mois zu informieren. Es entstand ein reger Austausch. Bereits im Vorfeld hatte Werner Reinl, Vorstand Fair Food eG (Ellenbach) mit Schülern und Lehrkräften die Ausstellung aufgebaut und das Kuhmodel „Faironika“ angeliefert.

Mit einem Kunstprojekt „Die Faire Milchtüte“ verdeutlichten Schüler der Klasse 7b und 7c mit ihrer Kunstlehrerin Glöckl und Geographielehrerin Arnold, was ein Bauer an einer Milchtüte verdient, mit welchen weiteren Kosten das verbunden ist, sowie wer noch mitverdient und zu welchem Anteil.

„Saisonal – regional – fair“

In der Pause gab es einen Fairen Milchshakeverkauf mit leckeren Shakes der
Geschmacksrichtungen Erdbeere und Vanille für 1,50 Euro. Schüler der Klasse 7b hatten diese frisch unter dem Motto „saisonal – regional – fair“ mit ihren Lehrerinnen für Gesundheit und Ernährung, Prockl und Weismeier, zubereitet und sich ganz stark beim Pausenverkauf inklusiv Aufräumarbeiten engagiert. Die Anlieferung der Fairen Milch erfolgte durch Christa Meiler vom Meiler-Hof.

Fotoshooting mit Kuhmodel „Faironika“

Der Reingewinn kommt zu 100% einem Eine-Welt-Projekt zugute, das das Kloster St. Felix mit Pater Stanislaus in Uganda unterstützt. Um die Plakatwerbung kümmerte sich in liebevoller Detailarbeit die Fairtrade AG. Ein Fotoshooting mit Kuhmodel „Faironika“ soll nachhaltig für Diskussion um die Faire Milch sorgen.

Dazu entwickelten Schüler der Schülerzeitung mit ihren Lehrerinnen Herath und Grollmisch Werbeslogans, um die „Faire Milch“ zu umwerben. Last but not least führten „Profibäcker“ der 7e einen Fairen Donutverkauf durch. Die Zutaten dafür waren natürlich fairtrade.

Die Gesamtkoordination lag bei Schulleiterin RSDin Irene Sebald und Studienrätin (RS) Heidi Riedel (Leiterin der Fairtrade AG), die tatkräftig von ihrer Kollegin Arnold unterstützt wurde. Ein Dank ging auch an das hervorragende Technikteam sowie alle weiteren Unterstützer des Projektes.

Deine Meinung? Hier kommentieren!

* Diese Felder sind erforderlich.