Lokalmatadore machen das Gaudi-Elfmeterschießen der SpVgg Trabitz unter sich aus

Trabitz. Fair, fröhlich und verletzungsfrei verlief am Samstag bei perfektem Sommerwetter das Gaudi-Elfmeterschießen mit Makrelenfest, zu dem die SpVgg und der Förderkreis zum dritten Mal eingeladen hatten.

Fairer Wettstreit, fröhliche Stimmung: Nach dem Trabitzer Gaudi-Elfmeterschießen freuten sich Organisatoren und Spieler gleichermaßen aufs gemeinsame Feiern. Foto: Bernhard Piegsa

Ein normales Trabitzer Heimspiel ist das heitere Ballversenken längst nicht mehr, wie die Liste der 17 fünfköpfigen Teams belegte, auf der sich auch Torschützen aus Kastl, Kemnath, Pressath und Weiden fanden. Ins Finale schafften es allerdings zwei Lokalmatadore: Die Nachwuchskicker-Auswahl „Ballertdasdarein“ der SpVgg Trabitz, deren Name selbstbewusst auf den türkischen Superligisten Galatasaray Istanbul anspielte und die bei dieser Gelegenheit auch die neuen Trikots der Trabitzer Torjäger vorstellte, verwies das Quintett von ROS Trabitz mit 3:1 auf den zweiten Platz.

Knapper Wettstreit

Knapper ging der Wettstreit um den dritten Platz zwischen „Gut Holz Pressath“ und den „Locos“ aus, den die Pressather Kegler mit 4:3 für sich entschieden. Den Gaudipreis für das körperlich kleinste Team holte der Stammtisch Pichlberg mit durchschnittlich 168,8 Zentimetern Körpergröße je Spieler, den Preis für die originellsten Trikots verdienten sich die „Trabitzer Montagsgriller“ mit einem bunten Grillschürzen-Outfit.

Keinen Preis hatte die SpVgg für die „lustigste Mannschaft“ ausgesetzt, was Vorsitzender Martin Pepiuk im Nachhinein bedauerte: „Ihr vom ‚Jodel- und Gesangsverein‘ hättet ihn verdient – für die gute Stimmung, die ihr verbreitet“, wandte er sich an die Pressather, denen aber zumindest ein Ehrenplatz auf dem Siegerbild sicher war.

„Happy Birthday“ für Schiedsrichter

Pepiuk dankte auch dem Organisationsteam um Peter Dzierza, den Schiedsrichterinnen Constanze Pausch und Jenny Weiß sowie dem Förderkreis, der unter Leitung von „Chefgriller“ Hans-Werner Strehl mit gegrillten Makrelen und anderen Schmankerln fürs leibliche Wohl der
zahlreichen Besucher sorgte. Ein vielstimmiges „Happy Birthday“ gab es für Ehrenmitglied und Schiedsrichter-Urgestein Albert Weiß, der am Samstag seinen 79. Geburtstag feierte. „Da kannst du mal sehen, was für ein tolles Fest wir für dich auf die Beine gestellt haben“, scherzte Martin Pepiuk.

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