Mahnwache der BI gegen atomare Anlagen in Weiden.

BI gegen atomare Anlagen 70.000 Kerzen

Weiden. 70 Jahre ist der Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki jetzt schon her. Noch immer kämpfen viele Bewohner mit den Folgen. Auch die Bürgerinitiatibe gegen atomare Anlagen gedachte am Dienstag bei der Aktion 70.000 Kerzen den Opfern.

„ Viele tausend Menschen kamen um’s Leben, erlitten furchtbare Qualen, waren und sind heute noch Versuchskaninchen und wurden sogar für ihre körperlichen Schäden von der eigenen Gesellschaft geächtet, obwohl sie doch Opfer waren“, berichtete Hilde Lindner Hausner von der Bürgerinitiative für atomare Anlagen bei ihrer Ansprache während der Mahnwache.

BI gegen atomare Anlagen 70.000 Kerzen

Überall auf der Welt brennen Lichter für die Opfer

Auf der ganzen Welt wurden auf städtischen Plätzen oder vor Militäreinrichtungen, in Gottes- oder vor Rathäusern, auf Flüssen oder Seen Hunderte oder Tausende Kerzen zum Gedenken an die Opfer der Atombomben von Hiroshima und Nagasaki angezündet. Die Organisatoren wollen sich aber auch aktiv für eine atomwaffenfreie Zukunft einsetzen.

Auch in Weiden, am Oberen Markt, vor dem alten Rathaus und in und um den Brunnen nrannten zahlreiche Kerzen und Lampions. Dr. Christop Schrems von der IPPNW (Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs) erinnerte an das Geschehen vor 70 Jahren, an das Ausmaß der Zerstörung, die die vielen Todesopfer und das unermessliche leid der Verletzten.

Bürgermeister von Hiroshima grüßt alle „Mayors of Peace“

BI gegen atomare Anlagen 70.000 Kerzen

Ein Grußwort des Bürgermeisters von Hiroshima an die vielen Städte in aller Welt, die Mitglieder der Mayors of Peace sind, wurde verlesen. Anschließend lasen die Mitglieder der IPPNW, der BI gegen atomare Anlagen, des AK Asyl, des Friedensforums Weiden und Kirchenvertreter Texte, Lieder und Gedichte vor. Untermalt wurde das Ganze durch Saxophonmusik. 

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