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Makellose Saison der SV Grafenwöhr

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Grafenwöhr. Ungeschlagen ist die zweite Mannschaft der Sportvereinigung (SV) Grafenwöhr von der A-Klasse in die Kreisklasse aufgestiegen. Dafür durften sie sich in das Goldene Buch der Stadt eintragen. Anerkennung gab es von Bürgermeister, Spartenleiter und Trainer.

Die Fußball Mannschaft der SV Grafenwöhr glänzte mit einer makellosen Saison. Foto: Stefan Neidl

Die Fußball-Saison 2020/21 war mehr als ungewöhnlich, wegen Corona erstreckte sie sich über zwei Spielzeiten und der Ausgang war unsicher. Am Ende wurde die Saison nach etwa drei Vierteln abgebrochen.

In diesen zwei Jahren war die zweite Mannschaft der SV Grafenwöhr aber die dominierende Kraft der Liga und errang ungeschlagen die Meisterschaft. Dafür durften die Spieler sich nun ins Goldene Buch der Stadt eintragen. Der ganze Kader umfasste 43 Mann. Bürgermeister Edgar Knobloch wusste, dass manche sich bereits mehrfach im Buch verewigt hatten.

Er fand mit einem Blick auf die etwas braunen Flecken am Fußballplatz lobende Worte für die Sportler: „Von anderen Bürgermeistern hör ich hin und wieder ihr Feld wäre schöner. Ich sag dann immer: Dafür ist unsere Mannschaft besser.“

Spielergebnisse waren eine wahre Meisterleistung

Abteilungsleiter und zweiter Vorsitzender Johann Danninger zog kurz und nüchtern Bilanz: 57 Punkte in 21 Spielen mit 18 Siegen und drei Unentschieden, dazu 100 zu 19 Tore sind eine wahre Meisterleistung.“ Besonders lobte er Stürmer Marcello Siemski, der trotz regelmäßiger Abstellung an die Landesligamannschaft auf 26 Tore kam. Sein Dank galt außerdem Spielführer Lars Komogowski und Trainer Thomas Rahn.

Der Trainer wurde dann schon etwas emotionaler: „Wir wollten raus aus der A-Klasse auch wenn wir lieber andere Teams als Favoriten genannt haben.“ Einfach sei die lange Spielzeit mit wechselnden Trainingsbedingungen wegen der Pandemie nicht gewesen, aber das Team hat immer zur Stange gehalten und so gibt Rahn sich selbstbewusst: „Talent gewinnt Spiele, aber Teamwork und Intelligenz gewinnen Meisterschaften.“ Ein wenig bedauert er nur, dass sein Team wegen Corona um eine volle Spielzeit und eine ordentliche Meisterfeier gebracht worden ist.

Mittelfeldplatz in der Kreisklasse

Rahn weiß sein Team ist heiß auf die neue Saison mit vielen Derbys. Er will aber keinen Druck machen und diese einfach gut abschließen. Auch Danninger schielt auf einen Mittelfeldplatz in der Kreisklasse. Als Überraschung gab es für die Spieler noch Meister-T-Shirts, Handtücher und eine großzügige Spende der Stadt, mit dem der Erfolg etwas nachgefeiert werden konnte.

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