Kultur

Brachialer Einsatz für Flutopfer

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Weiden. Das „Stormcrusher“-Festival feierte im neuen „Salute“ in Weiden sein zehnjähriges Jubiläum. Die Tickets waren bereits kurz nach Start des Vorverkaufs vergriffen. Das Open-Air hatte gleich mehrere Gewinner.

„Lord Vigo“ aus Weiden bot beim „Stormcrusher“-Open Air-Festival auf dem Gelände des neuen Rockmusikclubs „Salute“ eine gelungene Show. Foto: Elli Fox/Salute

„Ein unglaublicher Tag", freute sich „Salute“-Chef Thomas Bauer. Der Rockmusikclub hatte gemeinsam mit dem Verein Stormcrusher das gleichnamige Open-Air-Festival ausgerichtet. Fast einen ganzen Tag lang spielten Metalbands auf dem neuen Gelände des Clubs in Weiden für einen guten Zweck: 1.500 Euro kamen für die Flutopfer in Westdeutschland zusammen. 

Es war nach der langen, durch Corona bedingten Pause eine der ersten Veranstaltungen dieser Art in der nördlichen Oberpfalz, die unter strenger Einhaltung der Hygienevorschriften stattfand.

Herz der Metalfans schlägt höher

Die „Stormcrushers“ um Vorsitzenden Matthias Gmeiner und das „Salute“ ließen es zum zehnjährigen Jubiläum des Festivals richtig krachen. Die Tickets waren schon kurz nach Start des Vorverkaufs vergriffen.

Pünktlich um 13 Uhr legten die „Mechanic Tyrants“ aus Nürnberg los, die wie „White Mantis“ aus München auf speedig-thrashige Töne setzten, mit denen die Meute vor der Bühne schon einmal auf Betriebstemperatur gebracht wurde.

Kauzig-kerniger Auftritt

Mit „Venator“ aus Linz (Österreich) spielte um 15 Uhr die erste Epic Metal-Formation auf. Mit „Megaton Sword“ folgte der erste Höhepunkt des Festivals. Die Jungs aus der Schweiz gewannen mit ihrem kauzig-kernigen Auftritt dabei sicherlich viele neue Fans hinzu.

Es folgten der Gig der Black/Death Metal-Kombo „Goath“ aus Nürnberg und der Auftritt der Lokalmatadore „Mechanic Tyrants“ und „White Mantis“. Ihre vielen Fans unterstützten sie lautstark. Um 18.20 Uhr betrat „Wheel“ aus Dortmund die Bühne und spielte grandios. Für zahlreiche Gänsehautmomente sorgte allen voran Sänger Arkadius Kurek, der live ebenso phänomenal klingt wie auf Platte.

Brachial und filigran

„Lord Vigo“ aus Weiden schloss sich mit einer feurig-nerdigen Show an – musikalisch über jeden Zweifel erhaben und dazu cool im Auftritt. Schließlich präsentierte zum Abschluss das Kölner Death Metal-Quartett „Chapel of Disease“ dem Weidener Publikum eine bemerkenswerte Mischung aus Brachialität, Filigranität und Erhabenheit.

Als kurz vor 22 Uhr die letzten Töne verklangen, sahen die Gäste glücklich aus. Die Musik, die Kulturszene und die Flutopfer waren die Gewinner dieses Jubiläums-Open-Air. Das "Salute" und die Stormcrushers aber sicherlich auch.

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