Der etwas andere Kinobesuch im Cineplex

Amberg. „Markus Söder persönlich“ im Cineplex Amberg: Die Schlammersdorferin Tanja Renner (Landtagslistenkandidatin) und Falkenberger Matthias Grundler (Bezirkstagslistenkandidat) nutzten die Chance sich ihr eigenes Bild vom neuen Ministerpräsidenten Markus Söder zu machen. Welches Manko ihnen an Söder auffiel und welche Themen ihnen besonders auf dem Herzen lagen. 

Ministerpräsident Markus Söder Cineplex Amberg Matthias Grundler Tanja Renner2
Diese Kinovorstellung gibt es nicht alle Tage: Der neue Ministerpräsident Markus Söder kam nach Amberg um sich persönlich vorzustellen. Viele Interessierte folgten der Einladung.

Kaum zum neuen Ministerpräsident des Freistaates gewählt, tourt Markus Söder bereits wieder durchs Land und sucht den Kontakt zu den Menschen. Mit seiner ersten Veranstaltungsreihe „Söder persönlich“ machte er dabei auch Halt im Amberger Cineplex, wo ihn neugierige „Kinobesucher“ persönlich kennen lernen konnten. Zuvor hatte er mit einer großen Neuaufstellung des bayerischen Regierungskabinetts für viele Überraschungen und eine kräftige Verjüngung gesorgt, was natürlich auch Thema im voll besetzten Kinosaal in Amberg war.

Mit dabei waren auch die jungen Kandidaten aus dem Stimmkreis Tirschenreuth, Tanja Renner aus Schlammersdorf (Landkreis Neustadt, Landtagsliste) und Matthias Grundler aus Falkenberg (Landkreis Tirschenreuth, Bezirkstagsliste). „Eine tolle Sache, einen Ministerpräsidenten so hautnah kennen lernen zu können“, war Tanja Renner vom neuen Mann in der Staatskanzlei begeistert. „Lediglich ein Manko hat er“, so Renner weiter. „Er ist Club-Fan“, bedauert die leidenschaftliche Anhängerin des FC Augsburg.

Fit für digitale Unterrichtsformen

Matthias Grundler, der zugleich JU-Chef im Landkreis Tirschenreuth ist, gefällt vor allem, dass Markus Söder ein großer Freund der Jugend ist und junge Nachwuchspolitiker nach Kräften unterstützt. „Er hat ein offenes Ohr für die Jungen und versteht was von den Themen, die auch die jungen Leute bewegen“, so Grundler zu den besonderen Qualitäten des neuen Ministerpräsidenten. Die beiden Nordoberpfälzer nutzten das Zusammentreffen, um zwei ihrer Herzensanliegen anzubringen. Die Digitalisierung in den bayerischen Klassenzimmern mit Schwung, aber vor allem auch technischem Sachverstand, anzugehen, ist der jungen Realschullehrerin Renner ein besonderes Anliegen. „Geld alleine reicht nicht, wir müssen vor allem die Lehrer bereits in ihrer Ausbildung fit für digitale Unterrichtsformen machen“, bat sie den Ministerpräsidenten um Unterstützung. „Vielfach können die Kids am PC mehr als ihre Lehrer“.

Matthias Grundler griff eine JU-Forderung aus der nördlichen Oberpfalz auf, das geplante Baukindergeld nicht nur für Neubauten oder beim Kauf von Eigentumswohnungen gelten zu lassen, sondern die Leistungen auch auf die Sanierung von Gebäuden in den Ortskernen von Dörfern und Städten auszuweiten. „Wir wollen unsere Ortskerne lebendig halten – über Generationen hinweg“, so die Forderung des Falkenbergers.

Beide Kandidaten waren sich einig, dass Markus Söder neuen Schwung für Bayern bringt und fuhren motiviert nach Hause, in den kommenden Monaten vollen Einsatz für die CSU in der Nordoberpfalz zu zeigen.

Bilder: JU Tirschenreuth 

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