Mit dem Aufzug zum Einkauf: Mobiler Dorfladen nun barrierefrei

Neusorg/ Erbendorf. Den mobilen Dorfladen gibt es jetzt auch für Menschen, die keine Treppen steigen können.

Die Kunden freuen sich über das neue Angebot. Bild: Steinwald Allianz
Die Kunden freuen sich über das neue Angebot. Bild: Steinwald Allianz
Bild: Steinwald Allianz
Bild: Steinwald Allianz

Der Mobile Dorfladen fährt auf seiner Tour durch die Dörfer rund um den Steinwald auch fünf Senioreneinrichtungen an. Speziell dort, aber auch an den anderen 37 Haltestellen kann ein neuer Service angeboten werden. Ein Spezialbau am Heck des LKWs ermöglicht nun den Zugang zum Verkaufsraum auch Personen mit Rollatoren oder Rollstühlen.

Barrierefrei in den Verkaufsraum gelangen – diese Idee wurde nun nach längerer Planungsphase mit der Firma ICM Wenning aus Erbendorf umgesetzt. Der Spezialbau, ein klappbares Geländer, wurde an der Hebebühne angebracht und mit diesem können nun Personen, denen die Stufen in den LKW zu beschwerlich sind, in den Mobilen Dorfladen gelangen.

Viele regionale Produkte

Für die Seniorenhäuser in Erbendorf, Fuchsmühl, Wiesau und Neusorg ist mit dieser Erweiterung auch ein Wunsch in Erfüllung gegangen, denn der Besuch des Mobilen Dorfladens ist zu einem festen Wochenprogramm für die Bewohnerinnen und Bewohner geworden. Der Einkauf von Produkten, die über den täglichen Bedarf hinausgehen, muss im Zweifel nicht mehr durch Zuruf über die Türe oder Pflegekräfte erfolgen, sondern kann eigenständig erledigt werden.

Geschäftsführer Martin Schmid freut sich über das zusätzliche Angebot, welches auch durch die Unterstützung der Ländlichen Entwicklung in Bayern umgesetzt werden konnte. „Wir sind in vielerlei Hinsicht kein normales Geschäft, sondern ein Projekt für die Region der Steinwald-Allianz“. Seit August 2018 fährt der Mobile Dorfladen durch die kleinen Dörfer ohne Nahversorgungseinrichtungen. „Über 30 regionale Erzeuger führen wir mit ihren zum Teil saisonalen Produkten in unserem Sortiment und fördern damit die regionalen Wertschöpfungsketten“, ergänzt Projektleiterin Linda Zrenner.

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