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Motorsegler über Wald abgestürzt: Pilot hängt schwer verletzt in Baum

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Neualbenreuth. Über einem Waldstück stürzte gestern Nachmittag ein Motorsegler ab. Feuerwehr, Polizei, Bergwacht und Bundeswehr starteten eine große Suchaktion. Schließlich konnten sie den Piloten aus einer Baumkrone retten.

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Feuerwehr, Bergwacht und Polizei bereiten sich auf die Suche nach dem Piloten und dem Flugzeug vor. Fotos: News5/Wellenhöfer
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Großeinsatz für zahlreiche Einsatzkräfte am Donnerstagnachmittag in einem Waldstück in der Nähe von Bad Neualbenreuth. Dort war ein Kleinflugzeug abgestürzt. Passanten hatten den Absturz beobachtet, zeitgleich wurde auch über ein Notfallsignal die Bundeswehr alarmiert. "Der Motorsegler hat einen Peilsender, der im Notfall anspringt", so Roland Heldwein, Sprecher der Polizei.

Pilot hängt in Baumkrone

Sofort wurden zahlreiche Einheiten alarmiert, um die Absturzstelle zu finden. Die Bundeswehr hatte bereits einen SAR Hubschrauber losgeschickt. Und auch Feuerwehr und Polizei rückten zur Suche aus. Als erstes fanden die Einsatzkräfte dann den schwer verletzten Piloten (59). Er konnte sich noch vor dem Absturz mittels Fallschirm aus dem Flugzeug befreien.

"Schwierigkeit der Rettung war, dass der Verletzte mit dem Fallschirm circa 15 Meter oben in einer Baumkrone hängen geblieben ist", erklärt Tobias Tippmann von der Feuerwehr. Bergwacht und Feuerwehr konnten den Mann aus seiner misslichen Lage befreien. Die Einsatzkräfte brachten ihn mit dem Hubschrauber in eine Klinik.

Fliegerteile verteilt im Wald

Schließlich entdeckten die Helfer auch die Absturzstelle des Fliegers. Völlig in Trümmer gerissen lag das Wrack am Waldboden. Was zu dem Absturz führte, müssen nun Luftunfallsachbearbeiter klären. Nach den ersten Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass der Pilot in den Morgenstunden von einem Flugplatz bei Erfurt gestartet ist.

Die heißen Temperaturen machten während des Einsatzes den Rettern zu schaffen. "Aufgrund von über 30 Grad im Wald war es nicht ganz einfach", berichtet Tippmann von der Feuerwehr. Aber der Einsatz sei mit der guten Zusammenarbeit positiv verlaufen.

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