Musikalisches Familienglück und ein Hauch von Kelly Family

Wackersdorf. Auch wenn der Besucherandrang nicht besonders groß war, hat das Konzert von Angelo Kelly und seiner Familie voll überzeugt.

Angelo Kelly mit seiner Tochter Helen. Foto: Helmut Kunz
Angelo Kelly mit seiner Tochter Helen. Foto: Helmut Kunz
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Nur etwa 500 Fans waren am Sonntagnachmittag zum „Irish Summer“-Open Air in den Industriepark bei Wackersdorf gepilgert. Für Ortsunkundige war es etwas verwirrend, denn Angelo Kelly & Family traten irgendwo am Waldrand, gegenüber dem Procart Raceland auf. Es gab keinerlei Hinweisschilder zum Konzert. Einziger Bezugspunkt war ein auffälliges Zelt auf einem Parkplatzgelände. Und bei genauerem Hinsehen erkannte man dann doch die Bühne. An seiner Eigenwerbung sollte das Familienunternehmen also noch etwas arbeiten.

Die letzten Jahren waren ein „rauf und runter“

„Das Schlimmste haben wir hinter uns“, spielte Angelo auf die Coronapandemie an. „In diesem Jahr gibt es so viele Veranstaltungen und viele Leute, die Angst haben vor solchen Veranstaltungen. Das ist ein rauf und runter. Lieb von Euch, dass Ihr trotzdem alle hier seid.“ Der jüngste Spross der berühmten Kelly Family reist inzwischen mit eigener Familie durchs Land.

Anreise ist rum – das Konzert hat überzeugt

Das Konzert war tadellos. Aufgereiht wie Perlen standen auf der Bühne die stoisch dreinblickende Mama Kira, der gitarrenspielende Papa Angelo und ihre fünf Kinder. Der quirlige Gabriel, der wie ein Derwisch über die Bühne fuhr, Helen mit der klasse Stimme, Emma die Stille, Joseph der Ruhige und der kleine William, der nach einer halben Stunde Spielzeit aus kinderschutzrechtlichen Gründen den Platz räumen musste. Eingerahmt wurde der Familienchor von einer tollen Begleitband.

Das Programm basierte nicht nur auf irischen Klängen, sondern auch auf eigener Musik, die einzelne Familienmitglieder geschrieben haben: Ein Lovesong von Sohnemann Gabriel und auch ein wunderschönes Dankeschön-Duett von Gabriel und seiner Mutter Kira rührten an der Seele der Fans. Auch die angehende Film-Kostümbildnerin Helen, die in London studiert – Angelo schmunzelnd: „Die erste Kelly, aus der etwas wird“ – trägt einen Song bei.

Alte Zöpfe wurden abgeschnitten

Material von der alten Kelly Family blieb Mangelware. Die Performance war musikalisch wie optisch aufregend, die Show einfach Klasse. Sie kam an beim Publikum und ließ die Gäste stellenweise toben. Es war einfache, geradlinige, meist Gute-Laune-Musik, die ehrlich rüberkam. Oder um es mit den Worten der Rolling Stones auszudrücken: It’s Kelly, but I like it.

Am Schluss grölten alle, die Protagonisten auf der Bühne und sich unter den Armen eingehakte Publikum auf dem Schotterplatz „An der Nordseeküste“, weil viele den irischen Originaltext nicht mitsingen konnten. Zum Abschied interpretierte Angelo seinen einstigen Nummer-Eins-Hit „I can’t help myself“, den er vor 25 Jahren für die “Kelly Family” geschrieben hat.

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1 Kommentare

Micha - 09.08.2022

Das Konzert war absolut gigantisch. Richtig familiär.
Wir haben sofort hingefunden. Wir haben die Adresse von der Eintrittskarte ins Navi eingegeben und Zack waren wir da. Links war die Gokartbahn und rechts der Parkplatz. Wo man von der Straße aus das Plakat von der Familie gesehen hat . Also ich fand das leicht zufinden . 😊