Nach erfolgreicher Weiterbildung: Weitere Ethikberaterin am Klinikum Weiden

Weiden. Das Klinische Ethikkomiteekann sich über eine weitere zertifizierte Ethikberaterin freuen, denn Marina Luttels, Leiterin des Bunten Kreises Nordoberpfalz, hat diese Zusatzausbildung erfolgreich absolviert.

KEK-Vorsitzende Dr. Stephanie Kuchlbauer und KNO-Personalleiter Bernd Weisensee gratulierten Marina Luttels (M.) zur Weiterbildung zur Ethikberaterin im Gesundheitswesen. Foto: Kliniken Nordoberpfalz, Michael Reindl


In der Medizin entstehen immer wieder Fragen, die eine komplexe ethische
Entscheidungsfindung nach sich ziehen. Dabei geht es nicht immer nur um
medizinische Möglichkeiten, sondern vor allem um den Willen der Patienten. In vielen
Fällen tritt an diese Stelle das klinische Ethikkomitee – so auch bei der KNO. Und dieses
kann sich jetzt über eine weitere zertifizierte Ethikberaterin freuen, denn Marina Luttels,
Leiterin des Bunten Kreises Nordoberpfalz, hat diese Zusatzausbildung jetzt erfolgreich
absolviert.


Bernd Weisensee (Leiter Personal der KNO) und Dr. Stephanie Kuchlbauer, Vorsitzende des
Klinischen Ethikkomitees, gratulierten Marina Luttels zur erfolgreichen Teilnahme an der
Weiterbildung. „Wir haben in den vergangenen Monaten einen Generationswechsel in
unserem Ethikkomitee erlebt, daher freut es uns besonders, dass Marina Luttels uns hier als
zertifizierte Ethikberaterin unterstützt. Durch ihren Input und neue Ideen können wir unsere
Abläufe weiter verbessern“, so Dr. Stephanie Kuchlbauer, KEK-Vorsitzende und Chefärztin
der Palliativstation. Auch Personalleiter Bernd Weisensee bedankte sich für den Einsatz von
Marina Luttels: „Unser Haus profitiert von so viel Engagement außerordentlich und das KEK
ist enorm wichtig für unsere Patienten und deren Angehörigen.“

Patientenwille stets im Vordergrund

Im Klinischen Ethikkomitee engagieren sich Vertreter unterschiedlicher Berufsgruppen. Das
KEK bietet ein Forum für die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen im klinischen Alltag.
Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen der Patientenaufklärung, Patientenverfügung,
Sterbebegleitung, der Umgang mit religiösen und weltanschaulichen Fragestellungen und
Grundlagen der klinischen Ethikberatung – der Wille des Patienten steht dabei immer im
Vordergrund. Patienten und ihre Angehörigen, Ärzte und Pflegende haben im Rahmen eines
Ethik-Konsils die Möglichkeit, gemeinsam schwierige Entscheidungen mithilfe von Experten
und Moderatoren zu besprechen.

Kosten übernimmt Förderverein für Schwerkranke e.V.

Mit Marina Luttels wird das KEK jetzt durch eine weitere zertifizierte „Ethikberaterin im
Gesundheitswesen“ unterstützt. Marina Luttels hat bereits langjährige Erfahrung in der
Kinderpalliativarbeit und eine Palliativ Care Weiterbildung. Dieses Wissen und diese
Erfahrungen wurden durch die Weiterbildung, die mehrere Module über rund 60 Stunden
umfasste, jetzt noch mehr vertieft. Die Kosten der Weiterbildung wurden übrigens vollständig vom Förderverein für Schwerkranke e.V. übernommen. „In der Weiterbildung wird großer Wert darauf gelegt, ethische Probleme zu erkennen, den Prozess der Entscheidungsfindung zu begleiten und Hilfestellungen bei der Lösung ethischer Probleme zu bieten. Dieses Wissen hilft mir bei meiner Tätigkeit im KEK enorm“, so Luttels, die auch im Vergleich zu anderen Gesundheitseinrichtungen festhält: „Wir können stolz sein auf unseren Umgang mit dem Thema Ethik.“



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