Nach viel Ärger: Kulturscheune in Störnstein wird eingeweiht

Störnstein. Die Kulturscheune ist auf der Zielgeraden angelangt: Im August soll nach vielen Verzögerungen und Ärgernissen die Einweihung gefeiert werden. Ein großes Fest ist geplant.

Der Platz vor der Kulturscheune wird derzeit gestaltet, der Backofen restauriert; im August soll das Prestigeprojekt der Gemeinde nach einer überlangen Bauzeit mit vielen Ärgernissen eingeweiht werden. Foto: Gabi Eichl

Der Gemeinderat hat einer letzten Tektur vor der Fertigstellung der Kulturscheune zugestimmt. Diese liegt darin begründet, dass sich in der überlangen Bauzeit seit 2017 verschiedene kleinere Änderungswünsche ergeben haben. Zum Beispiel wurde die ursprünglich geplante Tür von der Bühne aus nach draußen gestrichen, das Raumkonzept einzelner Räume wurde etwas verändert, ebenso die Pergola im Innenhof.

Zwei Tage Festbetrieb im August

Im Moment wird an der Außenanlage gegenüber der Kulturscheune gearbeitet, dabei wird auch der Backofen saniert. Dieser wird bei der Einweihung im August wieder in Betrieb genommen. Ein „Fest für die Bürgerinnen und Bürger“ soll das werden, sagt Bürgermeister Markus Ludwig.

Geplant ist folgender Ablauf: Am Freitag Festakt, anschließend Party mit Livemusik, am Sonntag Festbetrieb mit Frühschoppen, Blasmusik, Mittagstisch, Kaffee und Kuchen. Darauf hat sich der Kultur- und Heimatpflegeausschuss in seiner letzten Sitzung verständigt.

„Tag der Vereine“ im Mai

Am 15. Mai ist in der Mehrzweckhalle ein „Tag der Vereine“ geplant. Das soll eine Art „Messe für die Vereine“ werden, die in den beiden Pandemiejahren den Worten des Bürgermeisters zufolge doch sehr gelitten haben. Die Veranstaltung ist nicht als Festbetrieb vorgesehen, es wird wohl Bewirtung in einem kleinen Rahmen stattfinden, aber in erster Linie soll diese „Messe“ der Selbstdarstellung der Vereine dienen.

Gramleite: Bebauungsplan erneut „überstimmt“

Im Baugebiet „Gramleite“ im Ortsteil Reiserdorf hat der Gemeinderat einem Antrag auf Bau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage sein Einvernehmen erteilt, obwohl zahlreiche Befreiungen vom Bebauungsplan nötig sind. Unter anderem geht es um die Dachneigung des Hauses, eine Geländeauffüllung und das Flachdach der Garage.

Der Bebauungsplan aus den Jahren 1996/97 wird aber nicht zum ersten Mal vom Gemeinderat „überstimmt“. Darum ist dieser der Auffassung, auch diesem Neubau mit all seinen Sonderformen nicht im Weg stehen zu wollen.

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