Nach zwei Jahren Arbeit: Wegekonzept ist fertig

Grafenwöhr. Die Bürgermeister im VierStädtedreieck übergaben das Papier an den Vertreter des Amtes für ländliche Entwicklung. Darin zusammengefasst sind die Hauptwirtschaftswege für die Landwirtschaft sowie für Naherholung und Tourismus, die erhalten und ausgebaut werden müssen.

Die Bürgermeister der ILE überreichen Karte und Konzept zu den Kernwegen an Georg Braunreuther (Vierter von links)  vom Amt für Ländliche Entwicklung.  Foto: ILE VierStädtedreieck

Der Ausbau und Erhalt von Hauptwirtschaftswegen für die Landwirtschaft sowie für Naherholung und Tourismus stellt für Kommunen eine wichtige und dringliche Aufgabe dar. Als Planungs- und Fördergrundlage haben die zehn Kommunen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) Region VierStädtedreieck deshalb ein Konzept zur Definition eines Kernwegenetzes erstellen lassen.

Der Strukturwandel in der Landwirtschaft und deren technischer Fortschritt lassen landwirtschaftliche Maschinen immer größer und schwerer werden. Um Landwirten den Zugang zu ihren Flächen weiterhin zu ermöglichen, müssen die Wege und Brücken ertüchtigt und angepasst werden.

Netz an landwirtschaftlichen Hauptwegen

Auch Radwege bringen heutzutage hohe Anforderungen an die Wegbeschaffenheit und -struktur mit sich. Damit ausgebaute Wege nicht an Gemeindegrenzen enden, ist ein flächendeckendes Netz an landwirtschaftlichen Hauptwegen über alle Kommunen unerlässlich.

Hierfür hat die ILE Region VierStädtedreieck im Oberpfälzer Hügelland 2019 ein Konzept zur Erstellung eines Kernwegenetzes bei den Büros Team4 Landschaftsarchitekten und Stadtplaner aus Würzburg, die mit Planwerk Stadtentwicklung aus Nürnberg zusammenarbeiten, in Auftrag gegeben.

Enge Abstimmung mit dem Amt für ländliche Entwicklung

Ingenieurbüros und Landschaftsplaner sichteten zahlreiche Daten, nahmen Wege vor Ort in Augenschein und lokalisierten so die wichtigsten Verbindungswege. Weiterhin wurden in mehreren Ortsworkshops regionale und kommunale Akteure beteiligt. Wichtig bei der Erarbeitung des Wegenetzes war eine enge Abstimmung mit dem Amt für ländliche Entwicklung (ALE), durch dessen Förderung die Maßnahme erst möglich wurde.

Grafenwöhrer Bürgermeister überreichte das Konzept

ILE-Vorsitzender Edgar Knobloch überreichte ILE-Betreuer Georg Braunreuther vom ALE im Beisein aller Bürgermeister das fertige Konzept und äußerte damit den Wunsch nach Unterstützung beim künftigen Wegebau.

Bei Fragen zur Erneuerung von Wegen können die Kommunen künftig auf das Kernwegenetz zurückgreifen. Darin sind Wege definiert und priorisiert, die kurz-, mittel- oder langfristig ausgebaut oder saniert werden sollten. Für alle, die an den Ortsworkshops beteiligt waren, ist das Kernwegenetzkonzept bei der Geschäftsstelle der ILE im Grafenwöhrer Rathaus nach Voranmeldung einsehbar.

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