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Nachruf Josef Hartwich - Letzte Ruhe für "Zanner Sepp"

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Leuchtenberg. Ein Mann, viele Vereine und das Herz am rechten Fleck. Leuchtenberg trauert um ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft und geleitet Josef Hartwich zur letzten Ruhe. 

Von Sieglinde Schärtl 

Tod Josef Hartwig Leuchtenberg Leuchtenberg trauert um Josef Hartwig oder auch "Zanner Sepp" wie er gerne genannt wurde.

Waidmannsruh hieß es, als Josef Hartwig - auch bekannt als der „Zanner Sepp“ - unter großer Beteiligung zu seiner letzten Ruhestätte begleitet wurde.

Am 5. Dezember ist Josef Hartwig, der weit über die Grenzen der Marktgemeinde bekannt war, plötzlich und unerwartet im Alter von 71 Jahren verstorben.

Er wurde am 17. Januar 1949 in Leuchtenberg als achtes Kind der Wirtsleute Johann und Josefa Hartwig geboren. Seine Lehre als Heizungsmonteur hat er damals nach acht Jahren Volksschule bei der Firma Friedman in Weiden gemacht. Sein Arbeitstag hat täglich um 5.30 Uhr mit den Weg zur Bushaltestelle begonnen.

1966 hat er erfolgreich die Gesellenprüfung abgelegt, von 1969 bis 1971 seinen Wehrdienst in Neunburg vorm Wald geleistet. Nach neun Jahren bei der Firma Krapf und Lex hat er 1980 zum Heilpädagogischen Zentrum Irchenrieth (HPZ) gewechselt, dem er bis zum Rentenalter (2012) treu geblieben ist.

Liebe, Heim und Panoramablick

Seine Frau Christa Bauer aus Irchenrieth hat Josef Hartwig 1977 geheiratet. Hervorgegangen sind daraus die beiden Kinder Karin und Johannes. 1996 haben sich die beiden ihren gemeinsamen Traum verwirklicht und ein Haus mit herrlichem Panoramablick im Turnerweg gekauft.

Sein ganzer Stolz waren seine drei Enkel Luisa, Lukas und Laura, die ihn mehrmals wöchentlich nach der Schule auf Trapp gehalten haben.

Ein herber Schicksalsschlag hat die Familie heuer getroffen, als im Februar Hartigs Frau Christa nach schwerer Krankheit verstorben ist.

"Servus Sepp" - ein Mann, viel Engagement

Als Mitglied zahlreicher Vereine hat der Zanner Sepp gerne am gesellschaftlichen Leben teilgenommen. Für die Jagdgenossenschaft Lerau und die Reservistenkameradschaft Leuchtenberg hat Bürgermeister Anton Kappl Abschied genommen.

Josef Hartwig war außerdem 33 Jahre lang Pächter des Jagdreviers Lerau I, das er bis zum letzten Tag mit größter Freude und Passion betreut hat. Vorsitzender Christian Ertl von der Kreisgruppe Vohenstrauß des bayrischen Jagdverbands erinnert sich an zahlreiche gemeinsame Stunden und bedauert den „Verlust eines Waidmannes vom alten Schlag“.

Martin Kraus hat dem Ehrenmitglied im Namen der DJK Leuchtenberg gedankt. Viele Jahre war der Zanner Sepp - auch sehr erfolgreich - als Fußballer, später in der Vorstandschaft, der DJK aktiv. Nicole Scharff bedankte sich im Namen der Freiwilligen Feuerwehr Leuchtenberg. Für den OWV verabschiedete sich Vorsitzender Michl Schwabl, mit einem „Servus Sepp“.

Es trauern um den liebevollen Vater die beiden Kinder Karin und Johannes mit Ehepartnern sowie Enkeln. Bevor Hartwig auf dem Leuchtenberger Friedhof neben seiner Christa die letzte Ruhe fand, hat Pfarrer Adam Nieciecki das Reqiuem in der Pfarrkirche St. Margareta für den Verstorbenen gefeiert.

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