Wirtschaft

Nachwuchswissenschaftlerinnen verdienen Förderung!

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Weiden/Amberg. Frauen, die Karriere in der Wissenschaft machen, sind selten - dabei soll es aber nicht bleiben. 

Ina Jakobi studiert an der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik den Masterstudiengang Umwelttechnologie. Bild: Steffen Schneider Bilderschmiede

Stefanie Prediger studiert an der Weiden Business School den Masterstudiengang Angewandte Wirtschaftspsychologie. Bild: Stefanie Prediger

Vera Kaltenecker studiert an der Fakultät Elektrotechnil, Medien und Informatik den Masterstudiengang Medientechnik und Medienproduktion. Bild: Christoph Molthagen

Isabella Bäumler studiert an der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen und Gesundheit den Masterstudiengang Medizintechnik. Bild: Foto Creativ.

Vier Frauen - vier Nachwuchswissenschaftlerinnen, die in ihren Bereichen auf Höchstform bestehen. 

Marie Curie wurde 1903 und 1911 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet - sie ist eine von vielen Frauen, die in der Wissenschaft sehr erfolgreich waren. Dennoch sind Frauen in der Wissenschaft und Forschung auch heute noch unterrepräsentiert. Zwar beginnen sie ebenso häufig wie Männer ein Studium und verfassen Promotionen, anschließend machen sie aber deutlich seltener Karriere in der Wissenschaft.

OTH Amberg-Weiden lobt Preis für Nachwuchswissenschaftlerinnen aus

Zur Gewinnung und Förderung weiblicher Wissenschaftlerinnen hat nun das Zentrum für Gender und Diversity (ZGD) der OTH Amberg-Weiden zum ersten Mal den Förderpreis für Nachwuchswissenschaftlerinnen vergeben.

Den Förderpreis in Höhe von 500 Euro erhalten vier Masterstudentinnen der vier Fakultäten für ihre erbrachte hervorragende Notenleistung:

  • Isabella Bäumler, Medizintechnik
  • Ina Jakobi, Umwelttechnologie
  • Vera Kaltenecker, Medientechnik und Medienproduktion
  • Stefanie Prediger, Angewandte Wirtschaftspsychologie

Ausgelobt wurde der neue Förderpreis im Rahmen des Professorinnenprogramms III des Bundes und der Länder, das unter anderem die Gleichstellung von Frauen und Männern an Hochschulen unterstützt sowie die Repräsentation von Frauen auf allen Qualifikationsstufen im Wissenschaftssystem nachhaltig verbessern will.

Die OTH Amberg-Weiden ist seit 2019 Teil des Professorinnenprogramms III. Ein unabhängiges Gremium bewertete das im Jahre 2018 eingereichte Gleichstellungszukunftskonzept positiv, womit eine Förderung bis 2024 gewährleistet ist.

Wissenschaftlerinnen von morgen fördern

„Ich freue mich sehr über diese Förderung und dass wir in diesem Rahmen weitere Schritte im Bereich der Gleichstellung unternehmen können. Denn ganz besonders für eine Technische Hochschule stellt oftmals das Erreichen einer gender- und diversitätsausgewogenen Repräsentation von Frauen auf allen Qualifikationsstufen im Wissenschaftssystem eine große Herausforderung dar“, sagt Prof. Dr. Christiane Hellbach, Vizepräsidentin und Frauenbeauftragte der OTH Amberg-Weiden.

In diesem Zuge soll neben weiteren Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils auf allen Qualifikationsstufen im Wissenschaftssystem, wie z.B. Schaffung von Anreizsystemen für die Berufung von Professorinnen im MINT-Bereich, durch das Ausloben des Förderpreises die Gewinnung und Förderung von  Nachwuchswissenschaftlerinnen vorangetrieben werden.

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