Nah am Publikum, nah am Herzen der Gäste

Luhe. Harte Schale, weicher Kern und eine glasklare Stimme, die ihres Gleichen sucht: Auf diesen kurzen Nenner lässt sich Ben „Stone“ Steinbacher bringen. Seine Leichtigkeit und Verliebtheit in die Musik, die Ausdruckskraft seiner Stimme, zieht die Zuhörer in den Bann und nimmt sie mit auf eine Reise durch die Zeit vieler musikalischen Epochen. So geschehen bei seinem Auftritt im „349er – House of Rock/Bar & Musik“, der sicherlich mehr Publikum verdient gehabt hätte.

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Ein „Stein in der Brandung“ – Ben „Stone“ Steinbacher präsentierte im „349er“ in Luhe eine powergeladene Reise durch die Welt des Rocks. Bild: S. Landgraf.

Was haben „Bill Withers”, „Bon Jovi”, „U2”, „Tom Petty” und „Neil Young” gemeinsam? Sie standen zusammen mit vielen anderen Größen der Rock- und Popmusik auf der Setliste von Ben „Stone. Er liebt die Rock-Klassiker und lebt den Rock‘n’Roll – das wurde im „349er“ erneut mehr als deutlich. Sein Programm war eine Reise durch die powergeladene Welt des Rocks. Schweißtreibende Rhythmen der schnelleren Gangart brachte er ebenso überzeugend rüber, wie er die großen Balladen mit Gänsehaut-Garantie abliefert. Dabei coverte er nicht einfach, sondern interpretierte das komplette Repertoire mit seiner ganzen Persönlichkeit.

So entstand ein Gig, der einen ganz besonderen Glanz in die Luher Kneipe von Steff Friedl zauberte. Egal ob „Lean on me“, „Heart of gold“ oder „Free Fallin“ – Ben „Stone” gab den neu arrangierten Pop-, Rock- und Soul-Songs einen neuen Anstrich, eine phantastische Art seiner Verehrung von Musik und ihrer Interpreten. Nah am Publikum, nah an den Herzen der Gäste und Fans, verbreitete er im „349er“ ein Gefühl, bei dem man sich einfach wohlfühlen musste – ungezwungen, geborgen und gemeinsam unter Gleichgesinnten.

Wiederholung beschlossen!

Dabei blieb der Schwarzenfelder beständig und gelassen, beeindruckend und stark – auch wenn aufgrund des hochsommerlichen Wetters und der vielen gleichzeitig parallel laufenden Veranstaltungen dieses Mal nur relativ wenige Zuhörer den Weg in die Kneipe fanden. Für Friedl und seinem musikalischen Direktor Dieter Zug war es daher klar: „Die Wiederholung von Bens Auftritt ist beschlossene Sache.“

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