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Neue Tafelsysteme und Displays für die Klassenzimmer

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Eschenbach. Der Landrat Andreas Meier überzeugte sich am Eschenbacher Gymnasium vom digitalen Fortschritt. Die Schule verfügt über eine leistungsstarke Glasfaseranbindung.

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Landrat Andreas Meier (Mitte) ließ sich am Eschenbacher Gymnasium zeigen, wie fit die Schule schon in Sachen Digitalisierung ist. Foto: Landratsamt Neustadt/WN/Marcel Weidner
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Die Digitalisierung der verschiedenen Schulen, für die der Landkreis zuständig ist, geht in großen Schritten voran. Dass ihm dieses Thema gerade im Bereich der Bildung sehr wichtig ist, unterstrich Landrat Andreas Meier bei einem Besuch im Gymnasium in Eschenbach, wo er sich einen Eindruck über den aktuellen Sachstand verschaffte.

Gemeinsam mit dem neuen Schulleiter, Studiendirektor Harald Olschner, informierte man Meier von IT-Chef Klaus Güntner und dem zuständigen Systembetreuer Christoph Weigert darüber, dass die Bildungseinrichtung über eine Glasfaseranbindung verfügt, die mit einer Kapazität von einem Gigabit und einem zusätzlichen Coax-Anschluss mit 500 Megabit für ausreichend Datenvolumen sorgt.

Klassenzimmer erhalten neue Tafelsysteme

Das gesamte Gebäude ist neu verkabelt worden, flächendeckend hat man ein leistungsstarkes WLAN-Netz installiert sowie in der Aula einen neuen Beamer angebracht. Derzeit läuft die Ausstattung der Klassenzimmer mit neuen Tafelsystemen und Displays, die allesamt drahtlos von den Lehrergeräten angesteuert werden können. Auch Schulleiter Olschner zeigte sich mit dem aktuellen Stand der Digitalisierung der Schule zufrieden. „Insgesamt habe man am Gymnasium Eschenbach dann genau die Ausstattung, die sich die Schule gewünscht habe“, betonte er.

Einen besonderen Dank richtete er an die EDV-Beauftragen vom Landratsamt, die unter anderem mit der Installation des „Airtame“-Serversystems keine Kosten gescheut hätten, an der Schule eine leistungsfähige und zukunftssichere Ausstattung einzurichten. Auch die Oberstudienräte Alexander Mödl und Alexander Schatz hoben die gute Praxistauglichkeit im Unterrichtseinsatz hervor.

Nicht jeder Lehrer hat ein eigenes Dienstgerät

Ein Wermutstropfen sei aber, so betonte es Schulleiter Olschner, dass die Fördergelder nicht gereicht hätten, um alle Lehrkräfte mit Dienstgeräten auszustatten. Es wäre schade, wenn es nun an den letzten 18.000 Euro scheitern würde“.

Das bedauerte auch der Landrat: „Leider hat das Förderprogramm des Kultusministeriums hierfür nicht ausgereicht“. Der Ball liege nun beim Kultusministerium. Man hoffe, dass Kultusminister Michael Piazolo ein weiteres Förderprogramm für die noch fehlenden Geräte auflege, an dem man sich dann auch wieder beteiligen werde. Denn, so der Landrat: „Die Corona-Pandemie hat schmerzhaft den Finger auch in die Wunde bei der Digitalisierung der Schulen gelegt und uns gezeigt, wie wichtig gerade hier eine moderne und funktionierende Infrastruktur ist“.

Landkreis reagierte auf die MEBIS-Schwächen

Er erinnerte auch daran, dass der Landkreis mit dem Kommunikationssystem „BigBlueButton“ sehr schnell einen Ersatz zur Verfügung gestellt hatte, als damals im Lockdown das MEBIS-System des Kultusministeriums heillos überlastet gewesen sei. Insgesamt, so stellte IT-Spezialist Güntner abschließend fest, habe man im Gymnasium Eschenbach bislang rund 450.000 Euro in die Digitalisierung investiert. Im Anschluss konnte sich der Landrat in einem der digital ausgestatteten Klassenzimmer vom installierten System persönlich überzeugen.

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