Neuer Bauhof, neue Wege

Pleystein. Neue Wege geht die Stadt Pleystein bei der Errichtung des neuen Bauhofes. Das Vorhaben wird komplett in Eigenregie erstellt. Damit erspart sich die Stadt Pleystein vor allem das Honorar für einen Architekten.

Bürgermeister Rainer Rewitzer besichtigt die Baustelle des neuen Bauhofs der Stadt Pleystein. Bild: Walter Beyerlein
Bild: Walter Beyerlein
Bild: Walter Beyerlein

Die Planung und Bauleitung liegt in der Verantwortung von Bauamtsleiter Uli Rupprecht in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Bauausschusses der Stadt. Bürgermeister Rainer Rewitzer schätzt zum derzeitigen Stand die kompletten Baukosten auf rund 850.000 Euro ein, die aber noch immer unter der vorausgegangenen Kostenschätzung liegen.

Die Abwasserbeseitigung erfolgt im Trennsystem. Das bedeutet nach den Worten des Pleysteiner Stadtoberhauptes, dass kein Oberflächenwasser in den städtischen Kanal eingeleitet wird. „Damit schließen wir einen Rückstau im Kanal aus.“

Photovoltaik und Elektroladepunkt

Das Dach des Bauhofes ist für den Aufbau einer Photovoltaikanlage vorbereitet. Ebenso werden drei Ladepunkte für Elektrofahrzeuge festgelegt. Für deren Anlegung ist eine entsprechende Förderung beantragt, berichtet der Bürgermeister.

Nach der Fertigstellung und kompletten Inbetriebnahme des Bauhofes werden die „Außenstellen und Notunterkünfte“ des städtischen Bauhofes aufgelöst, erklärt Pleysteins Stadtoberhaupt. Dies betrifft beispielsweise das Feuerwehrhaus Pleystein und den „Dampferstodl“ in Spielhof als zwei von mehreren Außenstellen.

Altes Lagerhaus für Vereine

Wichtig ist für Bürgermeister Rainer Rewitzer, dass mit der Errichtung des Bauhofes auch das Problem der Sanitärräume für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelöst ist. „Der Bauhof ist bisher da eingezogen, wo andere ausgezogen sind, dieses Problem ist jetzt beendet“, lautet sein Fazit.

Das alte Lagerhaus der Raiffeisenbank, erst im vergangenen Jahr mit einem neuen Dach ausgestattet, soll nach Vorstellung des Stadtoberhauptes künftig den Pleysteiner Vereinen als Unterbringungsmöglichkeit für ihre Ausstattung dienen. Im Bereich des früheren Kunstdüngerlagers bietet sich die Möglichkeit für Holzbearbeitung durch die Bauhofmitarbeiter an.

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