Neues Fahrzeug für Neustädter Feuerwehr

Neustadt/WN. Es war wohl das Highlight der Stadtratssitzung: Das neue Löschgruppenfahrzeug für die Neustädter Feuerwehr wurde genehmigt und die Firmen für den Bau beauftragt. Dank guter Zusammenarbeit mit den Feuerwehren Mantel und Eschenbach ist es quasi ein Schnäppchen. 

Von Yvonne Sengenberger

„Das war eine großartige Leistung der Kommandanten, dass sie sich einigen konnten und wir so nun quasi einen Mengenrabatt bekommen“, so Bürgermeister Rupert Troppmann. Franz Witt, Stadtreferent für die Feuerwehr, nannte die Anschaffung gar einen Meilenstein: „Damit hat sich ein großer Wunsch der Feuerwehr erfüllt!“

Denn es wird nicht nur ein neues Fahrzeug, sondern genau das Fahrzeug, dass sich die Feuerwehr am meisten gewünscht hat. „Mein Respekt und meine Hochachtung an die Feuerwehren. In mühevoller Kleinarbeit und durch zahlreiche Besprechungen seid ihr auf ein gemeinsames Level gekommen.“ Dadurch, dass alle drei Feuerwehren das gleiche Fahrzeug bestellen, gibt es nochmal einen Rabatt für die Städte. Und zwar satte zehn Prozent.

Insgesamt kosten alle drei LF20 weit über eine Million Euro. Die Stadt Neustadt muss rund 370.000 Euro bezahlen. „Das ist sehr viel Geld. Aber das sind ja keine Aufwendungen für nur einen Verein, sondern für die Sicherheit unserer Einwohner. Und damit vollkommen richtig angelegt,“ so der Bürgermeister. Das sahen auch alle Stadträte so und stimmten für den Beschlussvorschlag. Jetzt muss das Fahrzeug nur noch gebaut werden und dann gibt es eine „Triple-Einweihung“.

So ähnlich wird das neue Löschgruppenfahrzeug der Neustädter Feuerwehr dann wohl aussehen. Auch das in Mantel und Eschenbach kommt von der Firma Lentner Foto: Jiver
So ähnlich wird das neue Löschgruppenfahrzeug der Neustädter Feuerwehr dann wohl aussehen. Auch das in Mantel und Eschenbach kommt von der Firma Lentner Foto: Jiver

Außerdem beschloss der Stadtrat die Sanierung der Grundschulturnhalle. Hier sollen außerdem auch Wasserspender installiert werden. Bürgermeister Rupert Troppmann gab zudem die Genehmigung des Haushalts bekannt: „Die Finanzen stellen sich als solide dar. Mit finanziellen Freiräumen kann gerechnet werden“, heißt es in dem Schreiben. „Das Lob gehört euch allen!“

Achim Neupert von der SPD fügte gegen Ende der Sitzung noch einige Bedenken zu Sanierung der Realschulhalle auf. Darüber wird allerdings im Kreistag entschieden. Er wolle aber darauf hinweisen, dass man hier auch bedenken solle, dass der Sanierungsbedarf nicht beim Dach aufhöre. „Da muss man wahrscheinlich mehr tun. Außerdem wäre es doch zu überlegen, die Halle zu vergrößern. Noch reichen die Hallen zwar aus, aber wir stoßen an unsere Grenzen. Wenn dann auch noch die Renovierung der Gymnasium-Halle ansteht, könnte es eng werden,“ so Neupert. Troppmann versicherte, dass man das unkommentiert an den Kreisrat herantrage, aber die Stadt selbst hier wohl keinen Einfluss nehmen könne.

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