Neues Whiteboard für die Grund- und Mittelschule

Kirchenthumbach. Statt alter Kreidetafeln können die Lehrkräfte ihren Unterricht nun mit sechs modernen digitalen Tafeln gestalten.

Die Lehrerschaft in Kirchenthumbach kann ihre Schüler in der vierten Kulturtechnik Medienkompetenz neben Lesen, Schreiben und Rechnen optimal fördern und fordern. Von links: Lehrer Benedikt Heinl, Rektorin Andrea Wolfram, Bürgermeister Jürgen Kürzinger und Hans-Jürgen Zeußel von Zeußel Media aus Pegnitz. Bild: Petra Lettner

„Wir sind digital sehr gut aufgestellt und können unser neu überarbeitetes Medienkonzept umsetzen!“, sind sich die Leitung der Grund- und Mittelschule Kirchenthumbach sowie der Fachberater für Informatik, Benedikt Heinl, sicher.

Dass die digitale Zukunft ins Schulhaus eingezogen ist, merkt man schnell. Statt alter Kreidetafeln können die Lehrkräfte ihren Unterricht nun mit sechs modernen digitalen Tafeln gestalten, die jeweils durch einen zusätzlichen Laptop und eine Dokumentenkamera ergänzt wurden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, mobile Endgeräte über das gut ausgebaute WLAN mit der Tafel zu verbinden.

Förderung vom Freistaat Bayern

Modernste Technik findet man aber nicht nur in den Klassenzimmern, sondern auch in den Fachräumen, die ebenfalls mit Laptops, Projektoren und Dokumentenkameras ausgestattet wurden. Zusätzlich stehen zwei neue Tablet-Koffer mit je 20 Geräten zur Verfügung, die schon jetzt permanent im Unterricht zum Einsatz kommen. Die Anschaffung des neuen Systems mit interaktiven Whiteboards und Tablets kostete 37.000 Euro. Der Freistaat Bayern fördert das Projekt mit 90 Prozent.

Gemeinsam mit dem ersten Bürgermeister Jürgen Kürzinger, ging die Schule jetzt mit der neuesten Ausstattung an den Start. In den vergangenen Wochen und Monaten wurden nach den Worten von Rektorin Wolfram die Lehrkräfte durch schulinterne Fortbildungen, Fortbildungen auf Schulamtsebene, vielfältige Online-Kurse und durch Referenten des Referentennetzwerks Digitale Bildung Grund- und Mittelschule Oberpfalz auf das neue System sowie auf den Umgang mit den Geräten geschult.

Entsprechende Software zur Optimierung

Neben der Hardware gehört auch die entsprechende Software dazu. Zur Verfügung steht unter anderem das elektronische Informationssystem edoop, das die Kommunikation mit den Eltern optimieren soll. Außerdem setzt die Schule auf die Dienste der Bayern Cloud Schule, die nicht nur dem Datenschutz entsprechen, sondern kontinuierlich erweitert werden.

So wird es bald neben der Lernplattform Mebis, den dienstlichen E-Mail-Postfächern und dem Videokonferenz-Tool Visavid, einen Cloudspeicher, einen Messenger-Dienst und verschiedene Web-Office-Anwendungen geben.

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