70 Teilnehmer wagten den Sprung ins kalte Wasser

Immenreuth. Noch vor wenigen Wochen schien das Event buchstäblich ins Wasser zu fallen, doch die Wasserwacht konnte die Veranstaltung doch noch organisieren. Insgesamt 70 Teilnehmer wagten dabei den Sprung ins Wasser. 

Von Jürgen Masching

Drei Böllerschützen gaben am Neujahrstag das Startsignal zu der traditionellen Veranstaltung in Immenreuth. Noch vor einigen Wochen schien das Event dieses Jahr auszufallen. Doch innerhalb vier Wochen organisierte die Wasserwacht Kemnath unter der Führung von Michael Siebenweiber die Veranstaltung.

„Zu warm“ für die Teilnehmer

Hunderte von Zuschauern versammelten sich um den Beckenrand. Die Sambarhythmen der Samba Secco Gruppe heizte sie dabei auf. 19 Gruppen mit insgesamt fast 70 Teilnehmer wagten nach den Böllerschüssen den Sprung in das mit 2,9 Grad heuer „warme“ Wasser. Letztes Jahr musste die Wasserwacht hier noch eine dicke Eisschicht entfernen.

Siebenweiber dankte allen Mitstreitern für die tatkräftige unterstützung. Besonders Kai Wolf half dieses Jahr besonders mit der Wasserwacht Immenreuth die Kollegen aus Kemnath. „Urgestein“ Christine Frenzl aus Haidenaab, die noch kein Neujahrsschwimmen verpasste, hatte wieder ihre Badekappe mit der Jahreszahl auf dem Kopf auf. Der Schartenclub aus Kemnath meinte nur:

Viel zu warm heute! Da springen wir gleich nochmal rein. [image id=51991 width=“1024″ height=“683″ class=“aligncenter“]

Ein Eisbär sorgte für die Sicherheit

Für die Sicherheit sorgten die Wasserwacht, die zahlreichen Helfer vor Ort, Rettungsschwimmer und zwei Taucher mit Eisbären Unterstützung. Ein beheizbares Zelt und verschiedene Feuerstellen sorgten für ein angenehmes Gefühl. Mit Glühwein wärmten sich die Neujahrsschwimmer und die Besucher zusätzlich auf.

Egal ob aus Heidelberg, Schweinfurt, Neualbenreuth oder die Mädels der Wasserwacht aus Pressath, sie waren wieder alle begeistert von dem Event. Und Siebenweiber versprach, „nächstes Jahr gibt es eine Wiederholung“.

Bilder: Jürgen Masching

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