„Nur wer sich einbringt, gestaltet mit“

Pressath. Rund 60 Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Pressath konnten im Rahmen des EU-Projekttages an Schulen den Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch zu einer Diskussionsrunde begrüßen.

Uli Grötsch nahm sich Zeit für die Fragen der Schülerinnen und Schüler. Foto: Büro MdB Uli Grötsch

Uli Grötsch folgte der Einladung des Geschichts- und Politiklehrers Jan Wiltsch, der mit seinen Schülerinnen und Schülern im September bereits an der Juniorwahl 2021 teilnahm. Wiltsch erinnerte daran, dass sich bei einer Wahlbeteiligung von 92 Prozent die SPD bei der Pressather Schulwahl als stärkste Partei durchgesetzt habe, weshalb damals die Idee entstanden sei, den „Wahlsieger“ an die Schule einzuladen.

Den jungen Menschen eine Stimme geben

„Als Träger des ‚Gütesiegels Demokratie‘ legen wir besonderen Wert darauf, dass politische Bildung und das Verständnis für demokratische Entscheidungsfindungen an unserer Schule gelehrt und gelebt werden“, erläuterte Wiltsch.

Uli Grötsch referierte kurz über seine Arbeit in Berlin und erklärte, warum ihm die Termine im Wahlkreis so wichtig sind: „Als Bundestagsabgeordneter will ich immer ansprechbar sein, denn nur so kann ich die Menschen aus unserer Region in Berlin vertreten. Dazu gehört auch, den jungen Menschen eine Stimme zu geben.“

Politiker Im Kreuzverhör

Anschließend ergriffen die Mittelschüler das Wort: Weshalb die Lebensmittel so teuer seien, was ihn zur Politik gebracht habe, was er über die Corona-Schutzimpfung denke und ob wir in Deutschland einen unmittelbaren Angriff Russlands fürchten müssten, waren nur einige der sehr vielschichtigen Fragen.

Grötsch ermutigte die jungen Bürger, sich selbst politisch zu engagieren und mit zu gestalten: „Nur wer sich einbringt, der bestimmt selbst über sein Leben mit. Das beginnt schon in der Kommunalpolitik im eigenen Heimatort.“ Und auch die europäische Idee funktioniere nur durch ein Miteinander. Wie gut, das zeige sich derzeit im Kontrast zum russischen Angriffskrieg, wo sich Europa als starke demokratische Gemeinschaft positioniere.

Das gemeinsame Selfie muss sein

Viele Schülerinnen und Schüler nutzten am Ende die Möglichkeit, gemeinsame Fotos für ihre Social Media-Kanäle zu machen und äußerten den Wunsch nach einem erneuten Besuch des Abgeordneten. „Politik zum Anfassen, das ist es, was das Demokratieverständnis unserer Schülerinnen und Schüler fördert“, fasste Wiltsch den Vormittag an der Pressather Mittelschule zusammen.

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