Oberpfälzer Zoigltradition wird immaterielles bayerisches Kulturerbe

Weiden/Neustadt/WN/Tirschenreuth. Mit der Nord-Oberpfälzer Zoiglkultur mit ihren Kommunbrauhäusern und den Zoiglstuben hat es ein oberpfälzer Original in die Liste der immateriellen Kulturgüter Bayerns geschafft.

Vom Augsburger Friedensfest über die Berchtesgadener Weihnachtsschützen bis zur Oberpfälzer Zoiglkultur: Insgesamt zwölf lebendige Traditionen, Bräuche und Handwerkstechniken, die das Leben und die Gesellschaft überregional prägen, werden 2018 in das Bayerische Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Zoigl aus Aushängeschild für die nördliche Oberpfalz

Das gab Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle in München bekannt. „Mit ihrem Engagement und ihrem Enthusiasmus füllen die Menschen Traditionen und Bräuche mit Leben, geben sie an nachfolgende Generationen weiter und garantieren so den Erhalt unseres immateriellen Kulturerbes“, betonte der Minister

Der Zoigl ist ein Aushängeschild gelebter Tradition in unserer Nordoberpfalz und das Brauen in den Kommunbrauhäusern ab sofort ganz offiziell einer der „kulturellen Schätze Bayerns“.

„Die Aufnahme in die bayerische Liste der immateriellen Kulturgüter ist darüber hinaus vor allem eine Auszeichnung für die vielen Zoiglbrauer in Mitterteich, Windischeschenbach, Neuhaus, Falkenberg und Eslarn, aber zugleich auch ein Schutzauftrag für uns alle, diese Tradition zu erhalten und fortzuführen“, freut sich auch Landtagsabgeordneter Tobias Reiß über die Aufnahme.

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