Wirtschaft

Oberpfalz SPD digital: Coronakrise und Gesundheitsreform

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Nordoberpfalz. Beim virtuellen Parteitag der Oberpfalz SPD bewiesen die Mitglieder Durchhaltevermögen: Acht Stunden lang diskutierten sie konstruktiv und leidenschaftlich über aktuelle Themen, wie den wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise.

Premiere bei der Oberpfälzer SPD: Die alljährliche Klausur des Bezirksvorstands fand zum ersten mal komplett digital statt. Franz Schindler, Vorsitzender der Oberpfalz SPD, war von der Teilnahme und der Ausdauer begeistert: "Sich fast acht Stunden im digitalen Raum konstruktiv und leidenschaftlich an politischen Inhalten zu beteiligen, zeugt von großer Begeisterung unserer Mitglieder für die Sozialdemokratie".

Negative volkswirtschaftliche Folgen der Corona-Pandemie

Neben organisatorischen Fragen standen vor allem zwei inhaltliche Themen im Fokus der Oberpfälzer Genoss*innen. "Zusammen mit dem ehemaligen Staatssekretär im Finanzministerium und Chefvolkswirt der UNCTAD, Prof. Dr. Heiner Flassbeck, haben wir uns intensiv mit den volkswirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie und möglichen Lösungsansätzen beschäftigt", erklärt die Co-Vorsitzende Dr. Carolin Wagner.

Den Geist der schwäbischen Hausfrau, den sparenden Staat, könne die Coronakrise nicht vertreiben, stattdessen müsse investiert werden: "Durch viel zu niedrige Löhne und dadurch günstige Preise stärken wir zwar den Export, verschlechtern damit aber volkswirtschaftlich den Ertrag der Exporte und das führt zu einer binnenwirtschaftlichen Handlungsunfähigkeit", so Dr. Wagner. Die logischen Forderungen daraus: "Die Löhne müssen steigen, der Staat muss investieren und so die Volkswirtschaft stärken!".

Die Probleme im Gesundheitssystem müssen gelöst werden!

Außerdem wurden drängende Fragen im Gesundheitswesen besprochen, berichtet Schindler. "Wir fordern eine Abschaffung der DRGs, also der Fallpauschalen und wollen eine gerechte Finanzierung, die alle Aspekte des Gesundwerdens berücksichtigt". Zudem wurde über die schlechte Bezahlung und den daraus resultierenden Fachkräftemangel im Bereich der Pflege diskutiert. "Mehr Geld, mehr Arbeitsschutz, mehr Personal - das ist die einfache Lösung für ein ganz dringendes Problem", erklärt Schindler.

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