OTH als Erfolgsgeschichte für die Heimat

Tirschenreuth. Der letztes Jahr neu gewählte Präsident der OTH Amberg/Weiden besuchte den Landrat Roland Grillmeier. Sie tauschten sich unter Anderem über die Weiterentwicklung der Erfolge aus.

Landrat Roland Grillmeier (links) stellte Prof. Dr. Clemens Bulitta beim Besuch im Landratsamt unter Anderem das Fachkräftemagazin „Angekommen“ vor. Bild: Landratsamt Tirschenreuth/Sara Dietz

Prof. Dr. Clemens Bulitta und Landrat Roland Grillmeier waren sich einig: Die OTH Weiden/Amberg ist eine Erfolgsgeschichte für die Heimat. Mehr als 3.500 Studierende, die überwiegend aus der Region kommen sowie viele interessante Studiengänge tragen maßgeblich zur positiven Entwicklung der Region und der Wirtschaft bei.

Weiterentwickeln der Erfolge

Beim ersten gemeinsamen Treffen von Bulitta und Grillmeier wurde daher diskutiert, wie man diese Erfolge weiterentwickeln kann. Ziel für die OTH sei es laut Bulitta, weitere Studiengänge und duale Möglichkeiten anzubieten. Es sollen außerdem Weiterbildungsangebote geschaffen werden, die sich an der Wirtschaft der Region orientieren. „Hier muss ein Netzwerk mit Politik und Wirtschaft gebildet werden, um die Nordoberpfalz gemeinsam weiter zu entwickeln. Nur so kann die Zukunftsfähigkeit sichergestellt werden und vor allem die Fachkräftesicherung gelingen“, so der OTH-Präsident.

Die Pandemie macht die Arbeit jedoch nicht leichter. Vieles muss organisiert werden, um zum einen den Studienbetrieb am Laufen zu halten, zum anderen die Standorte kontinuierlich weiterzuentwickeln. Landrat Grillmeier zeigte sich beeindruckt von diesen Ansätzen. Man wirke seit vielen Jahren erfolgreich mit der OTH zusammen und habe Initiativen wie den Technologie-Campus unterstützt.

Junge Menschen für die Region begeistern

„Wir in Tirschenreuth setzen in Zukunft auf unsere Bildungsregion, das Rückkehrermanagement und eine Imagekampagne. Hier ist es für mich wichtig, auch landkreisübergreifend zusammenzuarbeiten“, so der Landrat. Es gelte, junge Menschen für die Region zu begeistern und die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen. „Auch die vielen erfolgreichen Unternehmen der Region müssen fester Bestandteil der Initiative werden. Die OTH kann hier ein zentrales Bindeglied sein.“

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