Plädoyer für die „kleine Wasserkraft“

Floß. „Die Wasserkraft ist ein wichtiger Baustein der Energiewende und in unserer Region auch durchaus ein Kulturgut!“, sagte der Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch aus Weiden, der auf Einladung der Betreiber der „Neumühle“ das Kleinwasserkraftwerk in Floß besuchte.

Uli Grötsch im Dialog mit den Kleinwasserkraftwerkbetreibern. Foto: MdB Uli Grötsch

Uli Grötsch tauschte sich mit Bürgermeister Robert Lindner und dem SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzendem Günter Stich mit insgesamt zwölf Betreiberinnen und Betreibern von Kleinwasserkraftwerk über die geplanten Neuregelungen im sogenannten „Osterpaket“
der Bundesregierung aus.

Knackpunkt des Gesprächs war vor allem die Förderung für kleine Wasserkraftanlagen mit weniger als 500 kWh Leistung. „Der aktuell geplante Wegfall der Förderung würde nur Wasserkraftanlagen betreffen, die neu gebaut oder in Zukunft nachgerüstet werden“, erläuterte Uli Grötsch.

Eine jahrhundertealte Tradition bewahren

„Innerhalb der SPD-Fraktion wird dieser Vorschlag der Bundesregierung noch diskutiert. Für uns ist aber klar: Wir wollen die schon bestehenden Wasserkraftwerke erhalten“, so der Abgeordnete weiter. „Wir erwarten keine Wunder, aber unsere jahrhundertelange Tradition soll erhalten bleiben“, lautete der einhellige Appell der Kleinwasserwerkbetreiber an Uli Grötsch.

Nach der Besichtigung versprach der Abgeordnete, die Argumente für die „kleine Wasserkraft“ mit nach Berlin zu nehmen und im engen Austausch mit den Betreibern zu bleiben. Der Deutsche Bundestag will die gesetzlichen Neuregelungen Anfang Juli beschließen.

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