Pro Etzenricht und Siedlergemeinschaft unterstützen HvO Haidenaabtal

Etzenricht. Einmal mehr schüttete der Verein Pro Etzenricht sein Füllhorn für eine gute Sache aus und spendete für die Helfer vor Ort.

Der Förderverein Pro Etzenricht und die Siedlergemeinschaft unterstützen die Helfer vor Ort (HvO) Haidenaabtal mit einer 500-Euro-Spende. Foto: Gabriela Bäumler

Der Förderverein Pro Etzenricht verfolgt als bürgerschaftlicher Verein soziale, ökologische und dem Gemeinwohl dienende Ziele. Seit der Gründung im Jahr 2008 hat er mehr als 26.000 Euro an
Organisationen und Vereine gespendet. Das Geld stammt aus den Mitgliedsbeiträgen sowie aus dem Erlös von Veranstaltungen.

Neustart im Mai

Waren in den vergangenen zwei Jahren kaum Veranstaltungen möglich, gelang Pro Etzenricht im Mai mit einer Pflanzentauschbörse, die gemeinsam mit der Siedlergemeinschaft durchgeführt wurde, ein gelungener Neustart. Bereits im Vorfeld war vereinbart worden, den Erlös an die „Helfer vor Ort“ (HvO) Haidenaabtal zu spenden. Neben jeder Menge Pflanzen gab es beim Aktionstag auch Leckeres aus dem Backofen, zubereitet vom Siedlerbäcker und Vorsitzenden Uwe Bergler. Dadurch kamen an diesem Tag etwa 250 Euro Spenden zusammen. Diesen Betrag stockte der Förderverein Pro Etzenricht auf 500 Euro auf.

Scheckübergabe

Zur Scheckübergabe vor dem Siedlerheim war HvO-Leiter Philipp Mangold aus Mantel mit seiner Stellvertreterin Carmen Stubenvoll, Stefan Lippik, Daniela Banzer und Lena Bock mit dem neuen Einsatzfahrzeug nach Etzenricht gekommen. Aufgabe der ehrenamtlichen Helfer vor Ort ist es, durch die kürzere Anfahrt im Notfall die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Sie übernehmen die Versorgung und Betreuung der Patienten und können auch lebensrettende Sofortmaßnahmen wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen. Alarmiert von der Rettungsleitstelle, kommt ihnen eine wichtige Funktion in der Rettungskette zu.

Großes Einsatzgebiet

Alle 40 Mitglieder aus Mantel und Weiherhammer sind gut ausgebildete Ersthelfer, Sanitätshelfer, Rettungssanitäter und oft auch noch bei der Feuerwehr engagiert. Von Montag bis Freitag decken die Ehrenamtlichen eine Dienstzeit von 18 Uhr bis 6 Uhr ab, am Samstag und Sonntag jeweils 24 Stunden. Zum Einsatzgebiet gehören neben Mantel und Weiherhammer auch Neunkirchen, Etzenricht und Kohlberg. Das Fahrzeug, seine Ausstattung und die Ausrüstung der Einsatzkräfte sind vollständig durch Spenden finanziert.

Geld gut aufgehoben

Das Vorstandsteam von Pro Etzenricht mit Gabriela Bäumler und Willi Weiß an der Spitze sowie Siedler-Vorsitzender Uwe Bergler überzeugten sich davon, dass die gemeinsame Spende beim HvO gut aufgehoben ist. Gabriela Bäumler: „Am besten ist es, wenn man die Einsatzkräfte nicht braucht. Aber jeder, der schon mal den Notruf getätigt hat, weiß, wie lange es sich anfühlt, bis endlich der Rettungswagen vor der Haustür steht. Mit den Helfern vor Ort geht das wesentlich schneller. Das entlastet Patienten und Angehörige, weil keine wertvolle Zeit verstreicht.“

Für Einsatzkleidung

Mangold bedankte sich im Namen seiner Kolleginnen und Kollegen für die großzügige Unterstützung durch den Förderverein und die Siedlergemeinschaft. Das Geld komme gerade recht, damit würden die kürzlich ausgebildeten neuen Sanitätshelfer mit Einsatzkleidung ausgestattet.

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