Prominenter Crossfahrer beim Stoppelfeldrennen in Frodersreuth

Weiden/Erbendorf. Das Stoppelfeldrennen des AvD Weiden in Frodersreuth (wir berichteten) hatte einen prominenten Starter.

Mit Daniel Wagenpfeil sahen die Zuschauer beim Stoppelfeldrennen des AVD Weiden in Frodersreuth bei Erbendorf einen echten Motocrossprofi. Foto: Reinhard Kreuzer

Mit Daniel Wagenpfeil sahen die vielen Zuschauer beim Stoppelfeldrennen ein neues Gesicht auf einem 450-Viertakter im Motocross. Wagenpfeil, der mittlerweile auf dem zweiten Platz der Deutschen Meisterschaft steht, hat den Motocrosssport als Quereinsteiger entdeckt und startete erstmals als 15-Jähriger. Der in Großsaara bei Gera lebende Motorsportler hat sich damals eine „8er Kawasaki profes 15“ angeschafft und fährt seitdem Rennen auf den buckligen Pisten.

Mentor Wolfgang Baierl

Später stieg Wagenpfeil auf eine größere „MX 250“ Viertakter in größere Fußstapfen. „Um da was zu erreichen, war natürlich Training, Training und nochmal Training angesagt“, erzählt der Motocrosser. Schon damals fand er den Weg zum Rennleiter des AvD Weiden, Wolfgang Baierl. „Bei ihm holte ich mir erste Ratschläge und er schrieb mir auch Trainingspläne“, sagt Wagenpfeil. „Er war mein erster Ansprechpartner und Mentor und ist es noch heute.“ Deshalb habe er sich entschlossen, als Teil einer längeren Trainingsphase einen Abstecher nach Frodersreuth zu machen und am Stoppelfeldrennen des AvD teilzunehmen. (Siehe dazu auch unseren Bericht unter https://www.oberpfalzecho.de/stoppelfeldrennen-endlich-wieder-motocross-vom-feinsten).

Kondition wichtig

Aktuell fährt der Thüringer eine 450-Viertakt-Maschine, die ihm einiges an Kondition abverlangt. „Da steh‘ ich schon mal zwei Stunden auf der Maschine in der Crossstrecke. Außerdem hat mich Stefan Löw zu einem Fitnesstest eingeladen. Das hat prima geklappt“, freute sich der Motorosser. Beim Stoppelfeldrennen des AvD Weiden drehte Wagenpfeil seine Runden in der Fortgeschrittenenklasse.

Chance auf Platz eins

Gerne erinnert sich Wagenpfeil an den Auftakt des German Cross Country (GCC), bei dem er ganz vorne mitfuhr. Zudem hat er sich beim Enduropale am Atlantikstrand von Calais hervorragendes geleistet: Bei 1.250 Startern konnte er sich auf Rang 200 vorarbeiten. „Noch habe ich ein Rennen vor mir, wo ich noch den ersten Platz in der Wertung erreichen kann. Das entspräche der Deutschen Meisterschaft. Wichtig sei Kondition, Kraft und Ausdauer, dazu viel physische Stärke“, betont der Sportler vor dem großen Finale des GCC in Bühlertann.

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