Radeln, Wandern, Familienurlaub: Zukunft des Tourismus in der Oberpfalz

Nordoberpfalz. Die Tourismusgemeinschaft Oberpfälzer Wald hat ihren Tourismustag ins Netz verlegt. Über 200 Teilnehmer erfuhren online mehr über die Konzepte rund um Landschaft und Kulturhighlights.

Produkte wie die Oberpfälzer Radl-Welt – hier bei Bodenwöhr – spielen die Hauptrolle im Marketing. Bild: Thomas Kujat

Vorsitzender der Tourismusgemeinschaft Oberpfälzer Wald und Tirschenreuths Landrat Roland Grillmeier betonte die Bedeutung des Tourismus nicht nur als Wirtschaftsfaktor (mit rund 127 Millionen Euro Wertschöpfung in der Region pro Jahr), sondern auch für die Lebensqualität der Einheimischen ein. Daher sei es entscheidend, sich hier konsequent weiterzuentwickeln.

Strategie basiert auf Wald- und Wasserwelten

Tourismusberater Hagen Melzer (watt multisports) präsentierte die neue strategische Ausrichtung der Tourismusgemeinschaft Oberpfälzer Wald. Profilgebend für den Oberpfälzer Wald sind demnach die weitläufigen Wald- und Wasserwelten der Region. Als Kernthemen sollen Radfahren, Wandern und Familienurlaub intensiv weiterverfolgt werden. Dazu kommt mit dem Begriff „Stadt.Kultur.Wald“ ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der Region: das Zusammenspiel aus Landschaft und Kulturhighlights wie Burgen, Klöstern und historischen Ortskernen. Als Zielgruppen für Urlaub und Tagesausflüge im Oberpfälzer Wald identifizierte Melzer „Entspannte Aktive“, „Neugierige Familien“ und „Anspruchsvolle Kulturinteressierte“.

Die Geschäftsführerin der Tourismusgemeinschaft, Stephanie Wenisch, erläuterte, wie die Tourismusgemeinschaft die Aufgaben aus dem Strategiepapier in der Praxis erfüllt. Hier gehört intensives Außenmarketing im Online- und Printbereich genauso zum Maßnahmenspektrum wie die Entwicklung von touristischen Projekten wie der Oberpfälzer Radl-Welt oder die Betreuung der Partner und Leistungsträger unter anderem mit Infomails zu den aktuellen Corona-Regelungen.

Trend zur Onlinebuchbarkeit

Zum Auftakt des letzten Programmpunkts, der Onlinebuchbarkeit für Erlebnisanbieter, konnten die Teilnehmer des Tourismustags zunächst live eine Rückmeldung abgeben, ob sie selbst schon einmal ein Erlebnis wie eine Führung oder ein Konzertticket im Netz gekauft haben – was rund 83 Prozent bejahten. Die Onlinebuchbarkeit für Erlebnisangebote ist also offenbar klar auf dem Vormarsch, wie auch Elena Forster vom Tourismusverband Ostbayern e.V. in ihrer Präsentation bestätigen konnte. Erlebnisanbieter, die ihre Angebote gerne online buchbar machen möchten, können sich für nähere Informationen jederzeit an den Tourismusverband Ostbayern oder die Tourismuszentren des Oberpfälzer Waldes wenden.

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