Raser-Schreck am „Zinster Berg“

Kulmain. Zu schnelles Fahren ist gefährlich. Wie schnell die Geschwindigkeit außer Kontrolle geraten kann, erkannte die Polizei bei einer Messung mit Laserpistole. Einen 21-Jährigen trifft die Messung wohl schmerzlich: Schein weg, enorme Geldstrafe. 

Dienstagnachamittag nahm die Polizei die Staatsstraße 2177 bei Kulmain auf Höhe der Naabtalkreuzung den Verkehr mit der Laserpistole ins Visier – als Folge auf eine Kontrolle vor gut zwei Wochen, bei der zwei Autofahrer bei erlaubten 100 km/h mit Geschwindigkeiten von 150 km/h und 155 km/h negativ auffielen. „Man braucht angesichts dieses Straßenabschnitts schon viel Phantasie für die Vorstellung, dass diese Geschwindigkeiten noch zu überbieten wären. Ein 21-Jähriger aus Kemnath schaffte dies anscheinend mühelos“, so ein Polizeibeamter.

Nach einem Überholmanöver eines vorausfahrenden Autos, das selbst sehr flott unterwegs war, – zu allem übel in einer Kurve – wurde der 21-Jährige mit 186 km/h von der Laserpistole erfasst. „Bei der anschließenden Kontrolle fielen den Beamten doch die blassen Gesichter der beiden Mitfahrer auf, die vermutlich auf die Fahrweise zurückzuführen waren“, heißt es seitens der Polizei. Den Fahrer erwartet ein Fahrverbot von drei Monaten und eine Geldbuße von über 1.300 Euro.

Reh, Raser, Rat der Polizei

Nur fünf Minuten nach dieser Messung überquerte nur 100 Meter vor der Messstelle ein Reh die Fahrbahn, das beinahe von vorbeifahrenden Autos erfasst wurde. Ergänzend sei laut Polizei zu erwähnen, dass im gleichen Messzeitraum noch weitere vier Autofahrer beanstandet wurden, die mit einem Bußgeld über 70 Euro und einem Punkt in Flensburg zu rechnen haben.

„Wir appellieren erneut an die Vernunft aller Verkehrsteilnehmer: Kontrollieren Sie ihre Geschwindigkeit und leisten Sie so ihren Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr. Wir weisen darauf hin, dass wir die Örtlichkeit in den nächsten Wochen im Fokus haben werden“, rät die Polizei.

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