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Rauher Kulm: Der Weg zum Gipfel

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Neustadt/Kulm. Der Weg zum Gipfel ist wieder frei. Dennoch gibt es am Rauhen Kulm noch ein paar offene Baustellen.

Der Gipfel des Rauhen Kulm ist für Wanderer wieder erreichbar - wenn auch mit Hindernissen.

Seit Anfang August vergangenen Jahres mussten die Wege zum Gipfel des Rauhen Kulms wegen akuter Gefahren durch abgestorbene Bäume oder Kronenteile gesperrt bleiben. Aus Gründen des Artenschutzes waren Schnittmaßnahmen im Sommerzeitraum nicht möglich. 

Die am Rauhen Kulm lang andauernde feucht kühle Witterung ließ im Herbst nur mehr die Fällung einiger abgestorbener Bäume am Westaufgang zu. Erst die Trockenheit im März ermöglichte das sichere Arbeiten von Baumkletterern zur Entfernung des Totholzes in den übrigen Baumkronen.

Westaufgang wieder begehbar

Ab sofort ist der Gipfel des Rauhen Kulms mit dem Aussichtsturm über den Westaufgang für alle Besucher und Naturliebhaber wieder ohne erkennbare Gefahren erreichbar. Um dauerhaft diesen Zugang zum Kulmturm zu gewährleisten sind regelmäßig Überprüfungen und ggf. weitere Schnittmaßnahmen vorgesehen.

Es gilt den besonderen Reiz und Naturgenuss für die Besucher des Rauhen Kulms zu bewahren, dazu gehört es den Natur- und Artenschutz entsprechend zu berücksichtigen. Als Naturdenkmal und FFH-Gebiet bildet der Gipfel des Rauhen Kulms mit den noch zahlreichen Biotopbäumen einen Hotspot der Biodiversität.

Neues Wanderwegekonzept

Die untere Naturschutzbehörde, der Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald und die Bayerischen Staatsforsten planen daher unter Einbezug aller Beteiligten ein Wanderwegekonzept am Rauhen Kulm zu erstellen. Als Grundlage werden dafür weitere Kartierungen der Artvorkommen am Kulmgipfel durchgeführt.

Augenmerk soll dabei auf die auf der Ostseite noch in großer Anzahl vorkommenden Biotopbäume und starken Buchenbestände in Zusammenhang mit der Blockhalde gelegt werden. Bis auf Weiteres wird der Zugang über die Ostseite gesperrt bleiben, da dort eine Wegesicherung mit dem Verlust wertgebender Biotopbäume und deren Lebensstätten geschützter Arten verbunden wäre.
 

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