Polizei

Rettungsgasse zum Vordrängeln genutzt

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Luhe-Wildenau. Einem Autofahrer dauerte der Stau auf der A93 zu lange und er beschloss einfach durch die Rettungsgasse zu fahren. Keine gute Idee - in vielerlei Hinsicht.

Heute gegen 15:30 Uhr kam es zwischen den Anschlussstellen Luhe-Wildenau und Wernberg-Köblitz zu einem Feuerwehreinsatz aufgrund eines Pannenfahrzeugs. Hierbei bildete sich ein Rückstau und die Rettungsgasse wurde durch die Verkehrsteilnehmer vorschriftsmäßig gebildet.

Dem Fahrer (49) eines VW-Busses dauerte der Stau zu lange und er fuhr durch die Rettungsgasse. Der Fahrzeugführer hat jedoch nicht damit gerechnet, dass die eingesetzten Polizeibeamten an der Einsatzstelle bereits auf ihn warteten.

Lob an wartende Autos im Stau

Eine Polizeistreife der Verkehrspolizeiinspektion Weiden stellte auf der A93, etwa einen Kilometer vor der Anschlussstelle Wernberg-Köblitz in Fahrtrichtung Holledau, ein Pannenfahrzeug mit Motorschaden auf dem Standstreifen fest. Am Standstreifen befand sich eine größere Ölspur, die die Feuerwehren aus Oberwildenau und Luhe-Wildenau abbinden konnten.

Dazu wurde der fließende Verkehr auf der linken Fahrspur an der Gefahrenstelle vorbeigeleitet und es entstand ein Rückstau. "Hierbei geht ein großes Lob an die Verkehrsteilnehmer, da die Rettungsgasse einwandfrei gebildet wurde", kommentiert Polizeisprecher Andreas Stannek.

400 Euro Strafe für's Vordrängeln

Nur einem VW-Bus-Fahrer dauerte das Warten im Stau anscheinend zu lange. Er nutzte die freie Rettungsgasse zum schnelleren Vorankommen. Dieses negative Verkehrsverhalten beobachtete ein Polizeibeamter, der ebenfalls im Stau wartete. Er gab der eingesetzten Streifenbesatzung an der Einsatzstelle das Kennzeichen des VW-Busses weiter.

Dieser konnte dann an der Einsatzstelle angehalten werden. Den Fahrer erwartet nun eine Bußgeldanzeige in Höhe von 400 Euro und mehreren Punkten.

Autofahrer danken Polizei

Aufgrund seines negativen Verkehrsverhaltens blieb der VW-Bus einigen Verkehrsteilnehmern in Erinnerung. Diese erkannten das Fahrzeug beim Vorbeifahren an der Einsatzstelle und bedankten sich bei der Polizei für das Einschreiten.

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