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Sanierte Grundschule kommt technisch in der Moderne an

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Flossenbürg. Aus der Grundschule ist nach fast abgeschlossener Sanierung eine digitale Bildungseinrichtung geworden. Der technische Sprung ist groß. Er war notwendig, darin sind sich die Fraktionssprecher nach einer Besichtigung einig.

Bürgermeister und Fraktionssprecher sind begeistert von der „neuen“ Grundschule: von rechts Thomas Meiler, Peter Schmidt (CSU), Roman Schell (SPD) und Birgit Neumann (FWG). Foto: Gabi Eichl

Der Gemeinderat erteilt in seiner jüngsten Sitzung im Rahmen des Bund-Länder-Förderprogramms „Digitalpakt Schule“ einen Auftrag für zwei Smart-Touch-Monitore. Das sind interaktive Tafeln, die die analoge Kreidetafel in den Klassenzimmern ergänzen sollen. Diese Whiteboards sind nur einer der letzten Bausteine, die die Grundschule fit für die digitale Zukunft machen sollen.

Weitere Bausteine sind Wlan, Beamer und vieles mehr - alles Dinge, die die Lehrer schon lange auf der Agenda hatten, mit dem sie aber bisher nicht arbeiten konnten. Den Worten Bürgermeister Thomas Meilers zufolge sollte die Schule nun für die nächsten Jahre „up to date“ sein.

Sprung in Bezug auf die technische Ausstattung

Neben diesem Sprung in Bezug auf die Technik erfüllt die Schule nach der Sanierung selbstverständlich die aktuell üblichen Vorgaben - von der 72-Stunden-Spülung der Wasserleitungen über die vollständige Barrierefreiheit einschließlich Treppenliften bis zur automatischen Lüftungsanlage.

"Wir können stolz sein als Gemeinde"

Die FWG-Sprecherin Birgit Neumann sagt im Gemeinderat, die Schule sei sehr schön geworden, ebenso die Turnhalle; sie sei sehr positiv überrascht. Wörtlich sagt sie: „Wir können stolz sein als Gemeinde.“

Aktuell 36 Schüler in zwei Doppelklassen

Das Gebäude beherbergt aktuell 36 Schüler in vier Klassen, die in zwei Doppelklassen unterrichtet werden. Die Zahlen zeigen laut Meiler allerdings deutlich nach oben, das werde jetzt schon beim Kindergarten sichtbar.

Die Turnhalle ist nach der Sanierung ausdrücklich auch für größere Veranstaltungen der Gemeinde vorgesehen. Die Halle sei als Mehrzweckhalle gebaut worden, sagt Meiler, wobei man sich bewusst sei, dass der Boden dann alle zehn Jahre erneuert werden müsse.

Meiler betont gleichzeitig, man habe bei der Sanierung „nur das angefasst, was wir uns leisten können“. Luxus gebe es keinen. Die Gesamtkosten beziffert der Bürgermeister auf 2,3 Millionen Euro, von denen 90 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst würden („sonst hätt´ ma uns des net leisten können“).

1993 zum letzten Mal Generalsanierung

Ihr Alter sieht man der Schule nach der Sanierung nicht mehr an. Von außen überhaupt nicht, von innen auch nur, wenn man die Schule näher kennt. Der Altbau wurde 1909 errichtet, der Neubau 50 Jahre später. Dazwischen gab es 1934 eine Erweiterung, 1993 wurde zum letzten Mal umfassend saniert. 

Gedenkort zur Erinnerung an Corona-Pandemie

Der Altbau soll einer neuen Nutzung zugeführt werden, die den Worten Meilers zufolge noch nicht spruchreif ist. Man sei aber schon in Verhandlungen mit einem potentiellen Nutzer. 

Nachdem die umfangreiche Sanierung in die Zeit einer Pandemie fällt, nutzt die Gemeinde die 900 Euro, die sie vom Landkreis für Corona-Erschwernisse bekommen hat, um damit an genau diese Zeit zu erinnern.

Gegenüber der Schule wird mit diesem Geld eine Sitzgruppe errichtet; das sei als „Gedenkort“ zu verstehen, sagt Meiler, der erinnern solle an all das, was die Bevölkerung durch die Pandemie habe ertragen müssen.

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